10. März 2026 – Radio Brocken

Sachsen-Anhalt Reporter

Start in den Frühling im Schlossbahnhof Ballenstedt

Sachsen-Anhalt Reporterin Isabella Kürbs besucht die “Frühlingsmacher” im Land und hilft, die Terrasse der Brasserie „Gleis 1“ Frühlingsreif zu machen.

Schlossbahnhof Ballenstedt

Vom alten Bahnhof zur Brasserie

Kaum zu glauben, dass die heutige Brasserie in Ballenstedt früher einmal ein Bahnhof war. Die beiden Niederländer Edward und Ingrid entschieden sich 2019, das alte, verlassene Bahnhofsgebäude aus rotem Backstein zu kaufen. Gemeinsam mit Freunden und mehr als 100 freiwilligen Helfern aus der ganzen Welt renovierten sie das Gebäude. Heute ist es ihr zweites Zuhause und für viele Ballenstedter ein Ort geworden, an dem sie gerne zusammenkommen.

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Erinnerungen an die Vergangenheit

Die Geschichte des Bahnhofs ist noch immer spürbar. Überall haben Ingrid und Edward kleine Details integriert, die an die frühere Nutzung erinnern. Auch der Name der Brasserie – „Gleis 1“ – ist davon inspiriert und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Vor allem der Radweg neben der Terrasse erinnert sehr an den alten Bahnhof, da er früher einmal das Gleisbett für die Züge war. Somit können Besucher im Sommer ihren Kaffee gemütlich auf einem ehemaligen Bahnsteig schlürfen.

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Frühjahrsputz auf der Terrasse

Sachsen-Anhalt-Reporterin Isabella Kürbs hilft den beiden, ihre Terrasse frühlingsfit zu machen, und packt tatkräftig mit an. Sie sammelt das Laub zusammen und wirft es in einen großen grünen Laubbeutel. Eine Hilfe, über die sich Ingrid sehr freut. Außerdem müssen auch noch die Tische und Stühle „vom Winter befreit werden“, wie Ingrid es nennt, damit sie auf der Terrasse aufgestellt werden können.

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Vorbereitungen fürs Tagesgeschäft

Doch bevor die Gäste kommen können, gibt es noch einiges zu tun. Ingrid muss mehrere Vorbereitungen für die Öffnung treffen und Isabella hilft dabei. Die Kuchen, die Ingrid selbst gebacken hat, müssen vom Blech gelöst und in die Kuchenvitrine gestellt werden. Auch die Schilder werden noch beschriftet. Und natürlich darf die Schlagsahne zu den Kuchen nicht fehlen. „Ich mache immer Zucker in die Schlagsahne. Ich weiß, dass das in Deutschland nicht üblich ist, aber so schmeckt es besser.“, meint Ingrid, während sie die Sahne vorbereitet. Nun sind alle Vorbereitungen getroffen und Edward und Ingrid können die ersten Gäste in Empfang nehmen.

Wenn Sie selbst einmal Ingrids selbstgemachten niederländischen Apfelkuchen probieren wollen, dann kommen Sie von Donnerstag bis Sonntag ab 10 Uhr in der Brasserie „Gleis 1“ in Ballenstedt vorbei und genießen Sie den Charme des alten Bahnhofs.

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