24. September 2026 – Radio Brocken
Ökotest hat Gemüsebrühen getestet. Das sind die Ergebnisse.
Egal ob als Würzmittel, Gesundmacher oder heiße Wärmequelle an kalten Tagen – Gemüsebrühe sollte in jedem Küchenschrank bereitstehen. Allerdings ist nicht jedes Produkt gleich gut. ÖKO-TEST hat genauer hingeschaut.
Bio-Brühen überzeugen im Test
Von 27 trockenen Gemüsebrühen bewertete ÖKO-TEST zwei mit „sehr gut“: die Knorr Bio Gemüse-Bouillon und die Rewe Bio Gemüsebrühe mit 20 % Gemüse. Alle 17 Bio-Produkte erreichten mindestens ein „gut“. Bei den zehn konventionellen Brühen fiel dagegen die Hälfte mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch.
Gemüsegehalt variiert stark
Der Gemüsegehalt unterscheidet sich deutlich. Laut Deklaration enthält die Knorr Bio Gemüse-Bouillon mit 32,5 Prozent am meisten Gemüse im Test. Die Cook! Klare Gemüse-Bouillon kommt auf sieben Prozent. Ein geringer Gemüseanteil geht nicht zwangsläufig, aber häufig mit mehr Salz und Aromastoffen einher.
Oft zu viel „Salz in der Suppe“
In den getesteten Trockenbrühen beträgt der Salzanteil 44 bis 60 Prozent. Viele überschreiten auch zubereitet den Salz-Orientierungswert, an dem sich ÖKO-TEST bei der Bewertung orientiert. In fast allen konventionellen Produkten fand das Labor zudem Pestizidspuren; in zwei Brühen darunter Clothianidin, das in der EU nicht mehr zugelassen ist.
Tipp: Genau hinschauen beim Einkaufen
Alle konventionellen Produkte im Test enthalten zugesetzten Zucker, bei den Bio-Brühen ist es etwa die Hälfte. Wer Gemüsebrühe regelmäßig zum Würzen nutzt, findet daher neben der Gesamtnote auch im Gemüseanteil, der Zutatenliste und der Salzdosierung wichtige Anhaltspunkte.
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