Sachsen-Anhalt-Reporter

Die Melonenernte startet in Sachsen-Anhalt

Regionale Früchte für den Sommer.

Die Idee wird zum Erfolg

Auf einer Fläche von rund 12 Fußballfeldern wachsen bei Obstbau Langels in Aseleben ungewöhnliche Früchte: Außen grün, innen saftig, süß und rot. Richtig geraten, hier wachsen Wassermelonen. Die Idee hat Roman Langels übrigens aus dem Urlaub. Die Mini-Melonen fand er so interessant, dass er den Anbau einfach selbst probieren wollte – mit Erfolg. Im letzten Jahr konnten etwa 40 Tonnen Melonen geerntet werden und die Nachfrage ist weiterhin groß.

Zu kaufen gibt es diese kleinen süßen Melonen in den Hofläden in der Umgebung und auch bei Rewe und Edeka.


Das Geheimnis für die süße Köstlichkeit

Was machen diese Wassermelonen so besonders?
Auf den ersten Blick fällt auf: Die Melonen sind deutlich kleiner als ihre große Schwestern im Handel - etwa so groß wie eine Kegelkugel. Das kommt daher, dass sie nicht gewässert werden, dadurch kompakter wachsen und so natürlich auch viel süßer und deutlich geschmackvoller sind. Nicht nur lecker, sondern auch praktisch, denn die kleine Version der Melone lässt sich gut alleine oder zu zweit aufessen.


Was man beachten muss

Theoretisch kann jeder Melonen anbauen. Ganz wichtig: Viel Sonne und lieber zu wenig als zu viel wässern. Der Regen und das im Boden gespeicherte Wasser sollten ausreichen. Auch das Unkraut sollte regelmäßig entfernt werden, damit die Pflanzen genug Platz haben.

Reif sind die Pflanzen übrigens, wenn sich die Ranke und das Nebenblatt braun gefärbt haben und sich eine gelbe Stelle auf der Frucht gebildet hat.


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