Mansfeld-Südharz

Den Tieren ganz nah - Wildsafari-Tour in Stangerode

Wussten Sie, dass es in Deutschland auch Safari-Touren gibt? In Stangerode befindet sich der große Jagd & Wildpark Nordmann.

Stangerode im Landkreis Mansfeld-Südharz. Hier macht unser Sachsen-Anhalt Reporter Dennis Schubert heute Halt und besucht den Jagd & Wildpark Nordmann. Zu bestaunen gibt es unter anderem die beeindruckendste Bisonherde Deutschlands! Aber auch einheimische Wildarten, wie Rotwild und Damwild und exotische Tiere wie Strauße, Alpakas und Kamele. Dieser Wildpark ist so riesig, dass man mit einer 10 km langen Tour durch den Wildpark fahren kann. Genau das hat unser Sachsen-Anhalt Reporter Dennis Schubert gemacht. Er traf sich dort mit Norbert Heinen, der die Touren fährt, und auch mit dem Tierpfleger Silas Graubach.

Wilde Tiere zu beobachten ist ein großartiges Erlebnis für Klein und Groß. Das Besondere an der Safari-Tour ist, dass die Tiere in großen Gehegen leben – nahezu leben sie wie in der freien Wildbahn. Die Wege bei der Tour sind eng, es passt geradeso der Jeep durch. Bei der Tour, an der unser Sachsen-Anhalt Reporter teilnahm, beobachtete er, wie die Bisons in aller Ruhe und völlig zufrieden fressen. Norbert Heinen erzählt uns, dass es hier aber nicht immer so friedlich zugeht. Wie das unter Tieren nun mal so ist, die Kampeln sich auch gerne mal. Bei der Tour beobachtet man aber nicht nur die Tiere, Norbert erzählt auch viel Wissenswertes zu den Tieren selbst.

Fütterung der Rothirsche

Wenn nicht gerade Paarungszeit für die Rothirsche ist, dann kann man sogar direkt bei der Fütterung dabei sein. Das Faszinierende ist, dass die Tiere hier bis zum Auto herankommen und sogar direkt aus der Hand fressen, wenn man diese ruhig hinhält. Auf die Frage von unserem Reporter, ob die Tiere nur das Futter oder auch die Hand nehmen, meint Norbert nur: „Die können auch gerne mal beißen, aber die Finger bleiben dran.“

Von den ganz Kleinen im Wildpark

Für die Tierpfleger ist es ein sehr schönes Gefühl, den Tieren beim Aufwachsen zusehen zu können. Besonders schön zu sehen ist es, wenn den Hirschen das Geweih wächst oder die Männlein ihres abwerfen, erzählt uns Norbert. Auch die Besucher sind immer ganz fasziniert, wenn man beobachten kann, wie unterschiedlich die jeweiligen Tiere doch aussehen und wie unterschiedlich die Geweih- und Felltypen der einzelnen Tiere sind.

Sachsen-Anhalt Reporter

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