18. Juli 2026 – dpa Nachrichten
Im Burgenlandkreis nutzen Feuerwehr und Katastrophenschutz bald moderne Infrastruktur für die Aus- und Weiterbildung. Welche Trainingsmöglichkeiten das neue Gefahrenabwehrzentrum bietet.
Der Burgenlandkreis hat sein Großprojekt eines neuen Gefahrenabwehrzentrums auf die Zielgerade gebracht. Für die Außenanlagen im Gewerbegebiet zwischen Naumburg und Wethau wurde jetzt der Grundstein gelegt, wie der Landkreis mitteilte, der den Bau des Zentrums vor zwei Jahren begonnen hat.
Im Außenbereich soll demnach für rund 2,4 Millionen Euro eine Kreisausbildungsanlage entstehen. So seien eine sogenannte Kalthalle zur Lagerung besonderer technischer Geräte für Feuerwehren sowie eine Containerburg zu Übungszwecken geplant.
Brandbekämpfung solle in einer Brandwanne geübt werden können, hieß es. Auch eine Tunnel- sowie eine Gleisanlage sind den Angaben zufolge Teil des Übungsareals, auf dem die Feuerwehren zum Beispiel auch Personenrettung und das Abdichten von Lecks üben können.
Eine Integrierte Leitstelle und die Feuerwehrtechnische Zentrale wurden als Teile des Gefahrenabwehrzentrums schon im Januar und März eingeweiht. Das Zentrum kann von Feuerwehren und Organisationen des Katastrophenschutzes genutzt werden, wie es hieß.
Geld für das 15,4 Millionen Euro teure Großprojekt erhält der Burgenlandkreis auch aus dem milliardenschweren Investitionsprogramm des Bundes für die Modernisierung der Infrastruktur. Aus dem mit 500 Milliarden Euro gefüllten Fördertopf gehen 2,61 Milliarden an Sachsen-Anhalt – über 56,65 Millionen Euro könne der Burgenlandkreis verfügen, hieß es.