26. März 2026 – Radio Brocken
Bunte Eier gehören zu Ostern einfach dazu – doch einige Färbemittel können problematisch sein - besonders für Kinder.
Problematische Farbstoffe im Test
Selbstgefärbte Ostereier sind Tradition – doch bei der Wahl der Farben ist Vorsicht geboten. In einem Test mit sieben Produkten standen vor allem sogenannte Azofarbstoffe in der Kritik. Diese stehen im Verdacht, Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen bei Kindern zu fördern. Besonders problematisch: Die Farben können teilweise durch die Eierschale dringen.
Schlupfloch bei der Kennzeichnung
Obwohl die Farben in der EU zugelassen sind, müssen sie bei Lebensmitteln eigentlich gekennzeichnet werden. Für Ostereierfarben gilt diese Regel jedoch nicht – obwohl Rückstände ins Ei gelangen können.
Ergebnisse Überzeugen nur teilweise
Kein Produkt konnte im Test vollständig überzeugen. Neben bedenklichen Inhaltsstoffen fiel auch die Qualität durch: Manche Farben färbten nur schwach oder ungleichmäßig, andere waren umständlich in der Anwendung. Lediglich eine Farbe kam ohne kritische Inhaltsstoffe aus und lieferte ein gutes Ergebnis.
Natürliche Alternativen im Test
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auf natürliche Färbemethoden setzen. Zutaten wie Rote Bete, Rotkohl, Spinat oder Kurkuma sorgen ebenfalls für Farbe – wenn auch weniger intensiv. Dafür sind sie unbedenklich und eine gute Alternative, besonders für Familien mit Kindern.