Haustiere

Gesünder leben mit Hund

Deutschland erlebt aktuell einen Haustier-Boom. Vor allem Hunde sind sehr gefragt. Welche positiven Effekte Vierbeiner auf Körper und Psyche haben, lesen Sie hier.

Haben Sie auch schon oft darüber nachgedacht, sich ein Haustier anzuschaffen? Eine Katze oder einen Hund? Gerade jetzt, während der Pandemie, können sich Haustiere - besonders Hunde - sehr positiv auf Körper und Psyche ihrer Besitzer auswirken. Das haben viele Studien belegt.

Gut für Körper und Seele

Bewegung hält fit und ist gut für die Gesundheit. Aktuell gibt es wegen Corona geschlossene Fitnessstudios und verwaiste Sportvereine. Da hat man wenig Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen. Auch Homeoffice und Homeschooling können Bewegungskiller sein, wenn man nicht gerade seinen inneren Schweinehund immer wieder überwindet.

Hundebesitzer sind da klar im Vorteil: Egal, wie das Wetter oder wie groß der innere Schweinehund ist, Herrchen oder Frauchen müssen mit ihren Hunden täglich mehrmals raus. Die regelmäßige Bewegung an frischer Luft trägt dazu bei, Übergewicht, Bluthochdruck und Cholesterinwerte zu senken. Dadurch wiederum verringert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Außerdem profitiert das Immunsystem von den Spaziergängen an der frischen Luft.

Getreu dem Motto: Es gibt kein Shit-Wetter, sondern nur die falsche Kleidung.
Schnappen Sie sich Ihren Vierbeiner und ab geht´s raus an die frische Luft.

Und der zweite positive Effekt des Gassigehens ist: sie treffen Menschen. Gerade jetzt in Pandemiezeiten mit eingeschränkten sozialen Kontakten, hat man hier draußen die gute Gelegenheit, mit anderen ins Gespräch zu kommen (aber achten Sie bitte immer auf den nötigen Abstand). Gerade Hundebesitzer sind in der Regel sehr aufgeschlossen und freuen sich, wenn sich die Hunde untereinander schwanzwedelnd verstehen.

Wer sich nicht auf spontane Treffen verlassen will, findet im Internet zahlreiche Foren, um sich mit anderen Hundebesitzern zum gemeinsamen Gassigehen zu verabreden, z. Bsp. www.haustiere.de oder www.dogforum.de

Aber auch selbst der Hund oder die Katze an sich, hilft der Seele. Allein die Anwesenheit des Tieres, der Blickkontakt und natürlich das Kraulen, schmusen und kuscheln führen dazu, dass der Oxytocin-Spiegel steigt. Dieses Hormon wird auch Kuschelhormon genannt und kann Stress und Angst reduzieren.

Eine Anschaffung sollte gut überlegt sein

Doch bevor Sie sich entscheiden, sich einen Hund oder eine Katze zu zulegen, sollten Sie genau abwägen: Wie viel Zeit habe ich, wenn Homeoffice & Co. vorbei sind? Was kostet mich so ein Tier (Anschaffung, Futter, Tierarzt, Versicherungen)? Habe ich jemanden, der sich um mein Haustier kümmert, falls ich mal nicht in der Lage dazu sein sollte? Wie siehts mit der Urlaubsplanung aus?

Überlegen Sie gut: wollten Sie vor Corona kein Haustier haben, dann sollten Sie jetzt auch keins zu sich holen.
Wenn Sie sich doch entschließen sollten, ein Haustier bei sich aufzunehmen, dann schauen Sie bitte in Ihrem örtlichen Tierheim vorbei. Die Mitarbeiter beraten Sie gern und helfen Ihnen, das passende Tier für Sie zu finden.

Kleiner Tipp zum Schluss:

Wieviel muss man gehen, um abzunehmen?

Um 500 Gramm abzunehmen, muss man 250 Minuten pro Woche gehen. Das sind etwas acht Kilometer pro Tag. Runtergerechnet bedeutet das, dass man jeden Tag 10.000 Schritte gehen muss. Wenig ist das nicht. Um Ihre Leistung zu kontrollieren, können Sie sich entweder Apps runterladen (iPhones oder Samsung-Smartphones haben „Health“-Apps vorinstalliert) oder einen Schrittzähler kaufen.


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