20. Juli 2026 – Radio Brocken
Backpapier kann PFAS enthalten, die bei großer Hitze problematisch werden können – es gibt jedoch sichere Alternativen.
Backpapier ist in vielen Küchen praktisch, weil Essen daran nicht so leicht festklebt. Manche Sorten enthalten aber PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen). Diese Chemikalien weisen Fett und Wasser ab, stehen aber in der Kritik, da sie sich in der Umwelt kaum abbauen.
Laut dem BUND werden PFAS in deutschem Backpapier zwar immer öfter durch andere Stoffe wie Silikon ersetzt, ganz verschwunden sind sie aber noch nicht. Problematisch ist: Bei hoher Hitze können PFAS in die Luft und möglicherweise auch in Lebensmittel gelangen.
Wer Backpapier benutzt, sollte es nicht über 220 Grad verwenden und nicht zu nah an die Heizstäbe legen. Noch besser ist es, ganz darauf zu verzichten.
Als Alternative kann man das Backblech mit Margarine oder Öl einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestreuen. Auch eine Mischung aus Öl und Mehl funktioniert gut. Makronen oder Lebkuchen lassen sich außerdem auf Oblaten direkt auf dem Blech backen.