13. Januar 2022 – Radio Brocken

Schlussspurt zur Landesgartenschau: Vorbereitungen laufen

Bevor im kommenden Jahr die Landesgartenschau (Laga) in Bad Dürrenberg (Saalekreis) startet, stehen für die Veranstalter noch zahlreiche Aufgaben an.

Bauarbeiter füllen die Felder eines wieder neu errichteten Teilstücks des Gradierwerks.
Bauarbeiter füllen die Felder eines wieder neu errichteten Teilstücks des Gradierwerks., Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Bevor im kommenden Jahr die Landesgartenschau (Laga) in Bad Dürrenberg (Saalekreis) startet, stehen für die Veranstalter noch zahlreiche Aufgaben an. Das reiche von Baumpflanzungen, Wegearbeiten bis zur Errichtung einer Aussichtsplattform, teilte die Gesellschaft der Laga mit. Außerdem wolle man noch mindestens eine Million Blumenzwiebeln pflanzen. Die Pflanzung von 900 Weinreben auf dem 15 Hektar großen Landesgartenschaugelände hatte bereits 2021 begonnen. Außerdem sollen zur Schau, die von April bis Oktober 2023 öffnen soll, noch 334 Großbäume hinzukommen.

Auf dem Plan für 2022 steht laut den Veranstaltern auch der Bau einer Weinlaube und eines Kirchenpavillons. Administrative Aufgaben wie der Ticketvorverkauf und digitale Informationsangebote würden langsam angeschoben, so die Laga-Gesellschaft. «Wir sind mittendrin in den Vorbereitungen für eine herausragende Landesgartenschau, welche viele Überraschungen für unsere Besucher bereithält», sagte der Geschäftsführer der Gesellschaft, Michael Steinland.

Die Schau unter dem Motto «Salzkristall & Blütenzauber» steht laut Bürgermeister Christoph Schulze unter den Kernthemen «Saale, Sole, Salz, Archäologie, Kohle und Wein». Mit dem Weinanbau solle der ehemalige Kurort Bad Dürrenberg wieder mehr ins Licht der gut 1000 Jahre alten Kulturlandschaft Saale-Unstrut gerückt werden.

Den Kern des Areals bildet der Kurpark. Dort befindet sich auch das Gradierwerk, den Angaben der Stadt zufolge mit einer Länge von 636 Metern die längste zusammenhängende, noch erhaltene Salz-Gradieranlage in Deutschland. Die Anlage diente vor Jahren der Salzgewinnung und wird heute zu Kurzwecken genutzt, da durch herabrieselnde Sole der Salzgehalt in der umgebenden Luft gesteigert wird.

Ursprünglich war die Ausstellung für 2022 vorgesehen. Coronabedingt wurde die Eröffnung um ein Jahr verschoben. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro.

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