02. Dezember 2021 – Radio Brocken

Altmark-Klinikum verschiebt bis Ende Januar Operationen

Das Altmark-Klinikum mit Standorten in Gardelegen und Salzwedel verschiebt angesichts der aktuellen Corona-Lage bis in den Januar hinein planbare operative Eingriffe.

Das Altmark-Klinikum mit Standorten in Gardelegen und Salzwedel verschiebt angesichts der aktuellen Corona-Lage bis in den Januar hinein planbare operative Eingriffe. «Notfälle werden weiterhin behandelt und akute medizinische Eingriffe werden durchgeführt», sagte Michael Schoof, Medizinischer Geschäftsführer des Altmark-Klinikums, am Donnerstag in einer Mitteilung. Die Entscheidung für die Durchführung von verschobenen Maßnahmen treffen den Angaben zufolge die verantwortlichen Ärztinnen und Ärzte in enger Absprache mit den Betroffenen. Das gelte auch für operative Eingriffe in den Praxen des Fachärztlichen Zentrums (FÄZ).

In anderen Krankenhäusern und Kliniken wie in der Charité Berlin und im Uni-Klinikum Magdeburg werde ebenfalls das OP-Programm auf das Nötigste reduziert, hieß es. «Die Situation ist dauerhaft angespannt», sagte Schoof. Momentan seien die Arbeitsanforderungen in allen Bereichen dank der engagierten Einsatzbereitschaft des Personals jedoch zu bewältigen. Für die Pflegerinnen und Pfleger sei ein Corona-Patient besonders anspruchsvoll in der Betreuung. Das liege unter anderem an den zusätzlichen Schutzmaßnahmen und an der intensiven Pflege.

Zur Eindämmung der Infektionsrisiken ist das Betreten der Krankenhäuser in Salzwedel und Gardelegen nur unter der 3G-Regel möglich. Das heißt, dass vollständig geimpfte Personen und Genesene beim Betreten ihren Nachweis vorzeigen müssen; nicht geimpfte Personen müssen einen zertifizierten negativen Testnachweis eines Testzentrums vorlegen. Notfallpatienten, die die Notaufnahme aufsuchen, sind den Angaben zufolge von der 3G-Regelung befreit.

Aktuelle Nachrichten aus Sachsen-Anhalt

Service aus dem Studio

undefined
Radio Brocken
Audiothek