29. Oktober 2026 – Radio Brocken
Sachsen-Anhalt Reporter
Gruselmühle Steutz: Hinter jeder Ecke wartet der nächste Schreck
Sachsen-Anhalt Reporterin Isabella Kürbs war unterwegs in der Gruselmühle in Steutz.
Während andere am 1. November die Deko langsam wieder auf den Dachboden räumen, legt André Tietz erst richtig los. Kaum ist Halloween vorbei, tüftelt der Elektriker aus Steutz bei Zerbst schon an neuen Ideen für das kommende Jahr. Unsere Sachsen-Anhalt Reporterin Isabella Kürbs hat all ihren Mut zusammengenommen und den Grusel-Ort besucht.
Schon im Garten seines Grundstücks wird klar: Hier schlägt das Herz eines echten Halloween-Fans. Zwischen einer selbstgebauten Kirche, einer riesigen Spinne aus Bauschaum und vielen liebevoll gestalteten Gruselfiguren gibt es jede Menge zu entdecken. Doch das ist nur der Anfang.
Zwei Etagen voller Schreckmomente
Wer sich auf das Gelände wagt, landet früher oder später in der alten Mühle. Dort verwandelt André Tietz Etage für Etage in eine Welt voller unheimlicher Szenen. Besonders im Obergeschoss wird es beklemmend: In einer scheinbar verlassenen Wohnung liegt nämlich jemand im Bett.
Ein Teil des Grusels lebt natürlich von den Überraschungen. Nur so viel: In diesem Jahr sind Erschrecker unterwegs. Wo sie auftauchen, wann sie zuschlagen und welche Momente für Herzklopfen sorgen, erfahren Besucher erst vor Ort. Für Menschen mit schwachen Nerven oder die Allerkleinsten ist die zweite Etage eher nicht zu empfehlen.
Am Samstag, 31. Oktober, öffnet die Gruselmühle in Steutz ab 17 Uhr ihre Tore. Der Eintritt ist frei. Wer möchte, kann eine Spende dalassen und damit helfen, dass André Tietz sein außergewöhnliches Hobby weiter ausbauen kann. Denn während die Besucher nach einem Abend voller Gänsehaut nach Hause gehen, beginnt für ihn bereits die Planung für den nächsten großen Schockmoment.