16. Juni 2026 – dpa Nachrichten

DWD-Prognose

Tropische Nächte erwartet: Wo es richtig heiß wird

Um die 35 Grad und tropische Nächte: Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen vor einer Hitzewelle. Was es dazu zu wissen gibt.

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Am Wochenende werden Temperaturen jenseits der 30 Grad erwartet. (Archivbild), Foto: Sebastian Willnow/dpa

In den kommenden Tagen soll es in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen deutlich wärmer werden. Erwartet werden die bisher höchsten Temperaturen in diesem Jahr, wie Patrick Quente vom Deutschen Wetterdienst (DWD) sagte. Ab Donnerstag steigen die Temperaturen ordentlich an, zum Wochenende sind mehr als 30 Grad vorhergesagt. Was auf die Menschen in den drei Bundesländern zukommt.

Am Donnerstag kann demnach bereits vereinzelt die 30-Grad-Marke geknackt werden. Spätestens am Freitag sei dann die heiße Luft von Südwesten da, die Sonne sowie verbreitet Höchsttemperaturen von 32 bis 35 Grad bringe. Das soll nach aktueller Prognose auch das Wochenende über anhalten. Auch zum Start der neuen Woche sollen es nach derzeitigem Stand noch relativ warm sein, so der DWD-Experte.

Aktuell ist es laut dem Experten noch etwas zu früh, um sagen zu können, wo genau Höchsttemperaturen erreicht werden. Heiß wird es ihm zufolge aber sicherlich im Leipziger Tiefland. Und auch im Thüringer Becken seien 35 Grad durchaus denkbar. Nicht ganz so sehr schwitzen wie andernorts werde man im Mittelgebirgsraum, so Quente. Gleichwohl werde es auch dort recht warm werden.

Da es über einen längeren Zeitraum weit über 30 Grad warm sein soll, kann bereits von einer Hitzewelle gesprochen werden, wie der Meteorologe erklärte. Rund um den Sonnenhöchststand am 21. Juni sei diese Periode wärmerer Tage jedoch auch nichts allzu Außergewöhnliches. «Wir haben die längsten Tage des Jahres und auch bis jetzt die heißesten Temperaturen dieses Jahres», sagte Quente. «Und da kann man schon von einer kurzen Hitzewelle sprechen.» Allerdings sei die Hitzewelle nicht ganz so beständig - Schauer und Gewitter seien immer wieder möglich.

Bereits heute sind örtlich Gewitter möglich. Vor allem in Thüringen und Westsachsen könnte es laut dem Experten dazu kommen. Allerdings sei selbst für den heutigen Abend noch nicht ganz klar, wo genau sich etwas bilde oder die Gewitter nicht sogar Richtung Bayern ziehen, wie der Meteorologe erläuterte.

Nach derzeitiger Vorhersage liegt dann auch ab Freitag eine gewisse Schauerneigung vor. In Verbindung mit einer schwach ausgeprägten Kaltfront können dann spätestens am Samstag nach jetzigem Stand häufiger Schauer und Gewitter auftreten.

Davon geht der Meteorologe aus. Vor allem in den Großstädten sieht es ihm zufolge danach aus, dass die Nacht auf Samstag tropisch wird - die 20 Grad also auch nachts nicht unterschritten werden. Auch in der Nacht zum Sonntag könnte das in den Innenstädten der Fall sein. Allerdings werde es keine lange Periode dieser sogenannten tropischen Nächte geben, da die nächtlichen Temperaturen zum Anfang der kommenden Woche wieder nach unten gehen sollen.

In den kommenden Tagen soll es abends noch nicht ganz so warm werden und zum Teil werden die Nächte noch recht kühl sein, so der Experte. Aber in Richtung Wochenende sei es dann auf jeden Fall warm genug, um die Spiele im Freien schauen zu können. Am Samstag müssten Sportbegeisterte dann aber im Blick haben, inwieweit Schauer und Gewitter möglich sind.

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