01. Juli 2026 – dpa Nachrichten

Wasserstände

Regen sorgt für Entspannung bei Niedrigwasser in der Elbe

Nach dem Hitze-Wochenende sanken die Pegelstände weiter - mit Konsequenzen für die Schifffahrt. Jetzt geht es mit den Pegelständen wieder aufwärts.

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Ab Donnerstagabend soll die Elbe am Pegel in Dresden kein Niedrigwasser mehr führen. (Archivbild)

Der kräftige Regen hat die nach dem Hitzewochenende immer weniger gefüllte Elbe wieder etwas anschwellen lassen. An den vier sächsischen Meldepegeln entlang der Elbe herrscht aktuell zwar noch Niedrigwasser, das soll sich aber laut Vorhersage des Landesumweltamtes ab Donnerstag ändern.

Am ersten Messpunkt nach der tschechischen Grenzen in Schöna ist es demnach ab dem frühen Donnerstagmorgen so weit, gut 140 Kilometer weiter in Torgau gegen Freitagmittag. Niedrigwasser bedeutet, dass an den Messstellen viel weniger Wasser durchfließt als üblich.

Die Entspannung ist bereits deutlich erkennbar: Am Dresdner Pegel wurde am Nachmittag (16.00 Uhr) ein Durchfluss von rund 96 Kubikmetern pro Sekunde festgestellt. Das sind in etwa 17 Kubikmeter pro Sekunde mehr als der vorübergehende Tiefstwert, der am Dienstagabend nach tagelangem Rückgang erreicht war. Als Niedrigwasser zählen dort Werte von weniger als 109 Kubikmeter pro Sekunde, diese Grenze soll am Donnerstagabend überschritten werden.

Parallel steigt auch der Wasserstand kräftig. In der Nacht waren die 50 Zentimeter in Dresden noch knapp unterschritten, am Nachmittag waren bereits 63 Zentimeter erreicht. Positive Nachrichten sind das auch für die Sächsische Dampfschifffahrt, die wegen der niedrigen Stände bis Donnerstag mit einem reduzierten Fahrplan unterwegs ist.

Auch in Sachsen-Anhalt steigen die Werte. Am Pegel Magdeburg Strombrücke hat der Regen einen neuen Rekord beim niedrigsten Wasserstand abgewendet. In den vergangenen Tagen kamen die Werte dem bisherigen Tiefstwert aus dem Jahr 2019 von 45 Zentimetern immer näher.

Knapp darüber war dann aber Schluss: Nach einem vorübergehenden Tief von 49 Zentimetern soll es laut Vorhersage der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes aufwärtsgehen. Am Donnerstag werden im Tagesverlauf bis zu 56 Zentimeter erwartet, am Freitag bis zu 61 Zentimeter. Der Mittelwert von 1,57 Metern ist allerdings wie auch in Dresden längst nicht erreicht.

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