Sachsen-Anhalt

Land setzt weiter auf elektronische Fußfesseln für Gefährder

Die Testphase wird verlängert.

Foto: Susann Prautsch/dpa

Gefährder in Sachsen-Anhalt können auch weiterhin mit einer elektronischen Fußfessel überwacht werden. Der Landtag hat am Donnerstag eine entsprechende Testphase, die seit Herbst 2018 läuft, um weitere zwei Jahre verlängert. Personen, bei den die Behörden den Verdacht haben, dass sie Terror-Anschläge vorbereiten, können so mit der Fußfessel kontrolliert und ihr Bewegungsradius eingeschränkt werden. Ermittler können mit dem Gerät feststellen, wo sich die Zielperson aufhält. Auch Kontaktverbote können durch die Behörden ausgesprochen werden.

Bisher hat es in der Testphase nur einen Fall gegeben, in dem die elektronische Fußfessel zum Einsatz gekommen ist. Dieser ist nach Einschätzung der Behörden aber vielversprechend gelaufen.

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