03. November 2026 – dpa Nachrichten

Flughafen

Kläger wollen Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle stoppen

Der Flughafen Leipzig/Halle soll für größere Frachtflugzeuge ausgebaut werden. Zehn Kläger wollen die Pläne stoppen und warnen vor mehr Nachtflügen und Lärm. Was das Gericht prüfen muss.

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Das Oberverwaltungsgericht Bautzen verhandelt mehrere Klagen gegen den Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle für Frachtmaschinen (Archivbild).

Das Oberverwaltungsgericht Bautzen verhandelt ab heute gegen den geplanten Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle. Konkret geht es um mehrere Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Landesdirektion Sachsen. Sie hatte im September 2024 einen mehr als 1.100 Seiten umfassenden Planfeststellungsbeschluss erlassen.

Insgesamt haben sich zehn Kläger an das Oberverwaltungsgericht gewandt. Zwei davon sind die BUND-Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bei den übrigen handelt es sich um vier Gewerbetreibende, drei Privatpersonen sowie die Stadt Schkeuditz, auf deren Gebiet sich wesentliche Teile des Flughafens befinden.

Der Airport Leipzig/Halle ist nach Frankfurt der zweitgrößte Frachtflughafen Deutschlands. Seit 2008 betreibt DHL hier ein internationales Drehkreuz für Expressluftfracht. Um die Kapazität zu erhöhen und Platz für neuere, größere Flugzeuge zu schaffen, soll das DHL-Vorfeld um 39 Hektar erweitert werden. Zudem sollen neue Rollwege für Flugzeuge und auch Enteisungsflächen und Betriebsgebäude entstehen.

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