Sachsen-Anhalt

Investitionsbank Sachsen-Anhalt soll aus NordLB gelöst werden

Das Land setzt sich nach jahrelangen Diskussionen endlich durch.

Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt, die u.a. Fördermittel und Hilfen nach Naturkatastrophen auszahlt, soll aus der Norddeutschen Landesbank (NordLB) herausgelöst werden – und zwar ab 2023. Damit hat sich Sachsen-Anhalt mit einem lange gehegten Plan durchgesetzt. Im vergangenen Jahr war die NordLB durch Milliardenverluste bei Schiffbaugeschäften in Probleme geraten und musste von verschiedenen Bundesländern gerettet werden. Rund 200 Millionen kamen dabei auch aus Sachsen-Anhalt. Deshalb hatte die Landesregierung nach Wegen gesucht, die Investitionsbank unabhängig aufzustellen. Problem dabei war nur, dass die Bank sowohl das IT-System als auch die Bankenlizenz der NordLB mitnutzt – als eigenständige Bank wäre sie so nicht geschäftsfähig. Beim IT-System gibt es eine Lösung, hier wird die Investitionsbank künftig das System der Sparkassen nutzen. Allerdings gibt es bisher noch keine Bankenlizenz durch die Bundesfinanzaufsicht Bafin.

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