08. Oktober 2026 – dpa Nachrichten
Knapp 7,2 Millionen Euro Hundesteuer nehmen die Gemeinden im ersten Halbjahr ein. In drei Städten sind die Einnahmen am höchsten.
Hundebesitzer haben in Sachsen-Anhalt im ersten Halbjahr 2026 erneut mehr Steuern gezahlt als im Vorjahreszeitraum. 7,156 Millionen Euro nahmen die Gemeinden in den ersten sechs Monaten ein - 7,6 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Durchschnittlich waren das demnach 3,37 Euro pro Einwohner.
Die höchsten Einnahmen wurden den Angaben zufolge in den kreisfreien Städten Magdeburg (870.000 Euro), Halle (703.000 Euro) und Dessau-Roßlau (273.000 Euro) registriert. Unter den kreisangehörigen Gemeinden verzeichnete Halberstadt im ersten Halbjahr mit 217.000 Euro die höchsten Hundesteuereinnahmen, gefolgt von Weißenfels mit 215.000 Euro und der Lutherstadt Wittenberg mit 158.000 Euro.
Bundesweit stiegen die Einnahmen laut den Statistikern ebenfalls. Im ersten Quartal 2026 wurden rund 178,5 Millionen Euro eingenommen. Im ersten Quartal 2025 waren es noch 172,4 Millionen Euro. Die Angaben für das zweite Quartal 2026 liegen den Angaben zufolge bislang nicht vor. Für die Höhe der Hundesteuer ist jede Gemeinde selbst verantwortlich, erklärte das Statistische Landesamt.