10. August 2026 – dpa Nachrichten
Trockenheit und hohe Temperaturen erhöhen die Gefahr von Waldbränden in Sachsen-Anhalt. In mehreren Regionen mussten am Wochenende bereits die Feuerwehren ausrücken.
Nach mehreren Wald- und Feldbränden am Wochenende und einem weiteren Feuer am Montagmorgen herrscht in Teilen Sachsen-Anhalts weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Die zweithöchste Gefahrenstufe vier von fünf gilt derzeit unter anderem im Harz, in der Börde sowie in Teilen der Landkreise Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg, wie aus dem Informationsportal des Landeszentrums Wald hervorgeht.
Auch für Mansfeld-Südharz und den Nationalpark Harz ist die Stufe vier ausgerufen. In weiten Teilen des übrigen Landes besteht mit Stufe drei mittlere Waldbrandgefahr. Dazu zählen unter anderem die Altmark, das Jerichower Land, der Salzlandkreis, der Saalekreis und der Burgenlandkreis sowie Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau.
Feuerwehren am Wochenende mehrfach im Einsatz
Die trockene Witterung hatte am Wochenende bereits an mehreren Orten für Brände gesorgt. Feuerwehren waren unter anderem bei Wald- und Feldbränden im Harz, im Salzlandkreis und in Mansfeld-Südharz im Einsatz. Bei Gernrode unterstützte auch ein Löschflugzeug die Löscharbeiten.
Auch am Montagmorgen rückten Einsatzkräfte erneut zu einem Waldbrand aus. Zwischen Klötze und Jemmeritz im Altmarkkreis Salzwedel brannten nach Angaben der Rettungsleitstelle rund 500 Quadratmeter Wald. Die Einsatzkräfte konnten den Brand am Vormittag löschen.
Weiter überwiegend trocken
Eine nachhaltige Entspannung durch Regen ist zunächst nicht in Sicht. Zum Wochenstart sind nur örtlich Schauer und Gewitter möglich. Von Dienstag bis Donnerstag soll es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes weitgehend trocken und sonnig bleiben. Die Temperaturen steigen bis Donnerstag wieder auf rund 30 Grad.