23. September 2026 – dpa Nachrichten

Vor Finale

Hoffnung auf Deutsche Weinkönigin aus Saale-Unstrut

Mehr als 30 Jahre nach dem letzten Erfolg hofft Saale-Unstrut wieder auf eine Deutsche Weinkönigin aus der Region. Wer am Ende gewinnt, bestimmt das Publikum im TV-Finale.

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Die Gebietsweinkönigin Paula Löber weckt Hoffnungen in ihrer Region. (Archivbild)

Kommt die Deutsche Weinkönigin erstmals seit über 30 Jahren wieder aus Saale-Unstrut? Darauf hofft Deutschlands nördlichstes Weinanbaugebiet vor dem Finale zur Wahl der Deutschen Weinmajestät am Freitag.

Die Gebietsweinkönigin von Saale-Unstrut, Paula Löber, setzte sich in der Vorrunde am vergangenen Samstag als eine von fünf Finalistinnen durch. «Sie ist eine großartige Kandidatin und mit ihrem Charme und Fachwissen eine sympathische Repräsentantin für unsere Wein- und Reiseregion», sagte Antje Peiser, Geschäftsführerin der Saale-Unstrut Tourismus GmbH, laut einer Mitteilung.

Weinbaupräsident Andreas Clauß wünscht Löber Ruhe und Souveränität, aber auch viel Glück bei dem Wettbewerb. «Nach 1994, damals Sandra Hake als erste Deutsche Weinkönigin von Saale-Unstrut und einigen Deutschen Weinprinzessinnen in den Jahren danach, wäre es schon einmal wieder an der Zeit, dass wir ganz vorne landen», sagte er.

Das Finale zur Wahl der 78. Deutschen Weinmajestät findet im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße statt. Über die Gewinnerin entscheidet das Publikum der Live-Sendung, die im SWR, MDR und HR übertragen wird. Abgestimmt wird über eine Onlineplattform des SWR. Dort können Zuschauer auch während der Sendung mitwirken, indem sie mit den Finalistinnen quizzen und die Weine für die Blindverkostung bestimmen.

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