1,5 Mio für Hochwasser- und Dürreforschung in Halle
Die Preisträgerin beschäftigt sich mit der besseren Vorhersage von Extremereignissen wie Hochwasser. (Symbolbild), Foto: Pia Bayer/dpa
Hochwasser und Dürren sollen sich künftig zuverlässiger vorhersagen lassen - dank Forschung aus Halle. Die Hydrologin Larisa Tarasova vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung hat den höchstdotierten europäischen Forschungspreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs bekommen. Der Europäische Forschungsrat unterstützt sie mit 1,5 Millionen Euro beim Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe. Wissenschaftsminister Armin Willingmann spricht vom „Goldstaub der EU-Forschungsförderung" - gerade für Sachsen-Anhalt mit seinen zunehmenden Extremwettern eine wichtige Arbeit.