Sachsen-Anhalt

Corona-Krise: Reisebusunternehmen können Hilfsgelder abrufen

Insgesamt stehen 170 Millionen Euro zur Verfügung.

Für in der Corona-Krise unter Druck geratene Reisebusunternehmen auch in Sachsen-Anhalt stehen von nun an 170 Millionen Euro zur Verfügung. Nach dem monatelangen Verbot von Busreisen sollen die Betreiber so unterstützt werden, hieß es aus dem Bundesverkehrsministerium. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann ist froh über die Hilfen aus Berlin. "Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Betriebe davon profitieren und Arbeitsplätze im Land erhalten werden können", so Willingmann.

Die Corona-Pandemie habe die Reisebusbranche besonders hart getroffen, sagte der Minister. Während die Busse stehen bleiben mussten, liefen die Kosten weiter. Das habe zum Teil zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten geführt.

Fast 3.000 private, zumeist familiengeführte Busunternehmen sind in Deutschland aktiv. Nach Beginn der Kontakt- und Reisebeschränkungen stecken viele Betriebe in der Krise. Durchschnittlich liegt der Gesamtschaden je Unternehmen bei gut einer halben Million Euro, wie eine Branchenumfrage Mitte Juni ergab.

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