MBC-News: 25.01.2021

Ohne Michalak ohne Chance

Der Spitzenreiter war einfach eine Nummer zu groß. Gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg musste sich die Mannschaft des SYNTAINICS MBC am 14. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga mit 80:93 (37:47) geschlagen geben.

Ein Ball liegt auf einem Basketball-Spielfeld.
Ein Ball liegt auf einem Basketball-Spielfeld. , Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Für die Gäste war es der elfte Sieg hintereinander. In Abwesenheit des etatmäßigen Topscorers Michal Michalak (Bluterguss im Oberschenkel) punkteten Roko Rogic (21) und Quinton Hooker (20) am fleißigsten. Das nächste Spiel der Wölfe findet am kommenden Samstag (18 Uhr) abermals zu Hause gegen ratiopharm ulm statt.

Wölfe-Headcoach Silvano Poropat sagte nach der Partie: „Es war ein verdienter Sieg für Ludwigsburg. Wir hatten gehofft, dass wir besser mithalten können. Das ist uns im ersten Viertel auch gut gelungen. Ab dem zweiten Viertel hat Ludwigsburg übernommen und wir haben viele Fehler in der Verteidigung gemacht. Ludwigsburg hat das ausgenutzt und danach verwaltet. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas probiert. Im letzten Viertel haben wir auch offensiv einige gute Sachen gemacht, aber wir konnten Ludwigsburg am Ende nicht stoppen. Die individuelle Qualität von Spielern wie Brown war ein bisschen zu viel für uns.“

Eine Viertelstunde lang konnten die Hausherren die Partie offen gestalten. Nach dem ersten Viertel führten sie, angetrieben vom starken Spielmacher Roko Rogic, mit 20:14. Nach 15 Minuten lagen sie nach zwei aufeinanderfolgenden Dreiern von Quinton Hooker mit 28:26 noch immer vorn. Dann übernahm aber der Spitzenreiter das Kommando und legte mit einem 14:2-Lauf zum 40:30 den Grundstein zum Sieg. Mit einem Zehn-Punkte-Rückstand aus Sicht der Wölfe ging es in die Halbzeitpause.

Nach Seitenwechsel verwalteten die MHP RIESEN ihre Führung souverän. In der 24. Minute setzten sie sich bis auf 18 Punkte (56:38) ab, doch die Wölfe gaben nicht auf. Sie konnten auf neun (49:58) und in der Schlussphase auf zehn Punkte (77:87) verkürzen. Die Hoffnungen auf eine Wende blieben jedoch unerfüllt.

Die Wurfquoten aus dem Feld waren auf beiden Seiten mit jeweils 51 Prozent identisch, den Wölfen gelangen zehn Dreier, den Ludwigsburgern einer mehr. Auch bei den Rebounds und Assists waren beide Teams mit 33 und 16 (SYNTAINICS MBC) bzw. 30 und 19 (MHP RIESEN) nahezu gleichauf. Ludwigsburg durfte allerdings 19-mal an die Freiwurflinie (14 Treffer), die Wölfe nur siebenmal (sechs Treffer).

Geprägt war die Partie vor allem von den Duellen im Backcourt. Neben Roko Rogic und Quinton Hooker avancierten auch bei den Gästen mit Barry Brown (21) und Jaleen Smith (19) die Spielmacher zu den Topscorern.

SYNTAINICS MBC: Rogic (21 Punkte, 5 Rebounds), Hooker (20 Punkte, 4 Dreier, 5 Rebounds, 8 Assists), Coleman (11 Punkte), Brembly (7 Punkte), Marelja (6 Punkte), Hill (6 Punkte, 5 Rebounds), Kerusch (4 Punkte), Turudic (3 Punkte), Hartwich (2 Punkte), Krstanovic (0 Punkte).

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