17. November 2021 – Radio Brocken

Stiftung Warentest

Top-Weihnachtsgeschenke im Test

Weihnachten rückt immer näher und die Geschenkeliste ist noch leer? Stiftung Warentest hat die besten Weihnachtsgeschenke getestet.

Die besten Tablets

Wünschen sich Ihre Kinder auch wieder ein Tablet zu Weihnachten und Sie sind sich nicht sicher, für welches Modell sich das Geld lohnt? Dann sind Sie hier genau richtig. Stiftung Warentest hat für Sie 135 verschiedene Tablets getestet und wir haben die besten Modelle für Sie.

Wenn Ihr Kind sich ein Tablet nur zum Videos schauen oder Spiele spielen wünscht, dann eignet sich das Lenovo Tab M8 HD für 131 Euro. Dieses Tablet ist mit 8,7“ relativ klein, jedoch ausreichend zum YouTube-Videos schauen.

Eine etwas größer Version ist das Samsung Galaxy Tab S7 LTE mit 11,8“ für 800 Euro. Dieses Modell ähnelt dem Testsieger stark.

Im Test gewann das Apple iPad Pro 12,9“ für 1.330 Euro nur knapp. Das Samsung und das Apple Modell eignen sich, wenn Sie mehr als nur Videos schauen oder Spiele spielen. Letztendlich können Sie aber bei keinen der Modelle etwas falsch machen.




Smartwatches bieten mehr Möglichkeiten

Eine Armbanduhr mit vielen Funktionen. Eine Smartwatch ist nicht nur eine Uhr, sondern auch ein Telefon, Musikspieler, Fitnesstracker und Nachrichtendienst zugleich. Stiftung Warentest hat für Sie neue und alte Smartwatches getestet und wir haben die besten Smartwatches für Sie.

Alte Modelle überzeugen noch immer

Von den neuen Modellen überzeugt nur eine von acht Smartwatches. Die beste ist die Garmin Venu 2 für 370 Euro. Der Testsieger ist jedoch ein älteres Modell, nämlich die Apple Watch 6 für 456 Euro. Diese Smartwatch eignet sich perfekt für alle iPhone Nutzer. Ein günstigeres Apple-Modell ist die Apple Watch SE. Selbstverständlich gibt es auch einen Android Gewinner – die Garmin Fenix 6 Pro für 565 Euro. Diese Smartwatch navigiert Sie hervorragend und spielt auch noch Musik sehr gut ab.

Die richtige Einrichtung der Smartwatch ist das A und O

Damit die Smartwatch auch richtig funktioniert, muss diese vorher genau eingestellt werden. Stiftung Warentest hat dafür fünf Tipps zum richtigen Einstellen Ihrer Smartwatch für Sie.

  1. Angeben genauer Daten
    Damit Ihre Smartwatch Ihren Kalorienverbrauch richtig misst, ist es hilfreich vorher alle Daten wie Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht anzugeben. Denn genau diese Daten sind Grundlage zum Berechnen des Kalorienverbrauches.

  2. Tragen Sie die Smartwatch richtig
    Die Rückseite der Smartwatch muss immer auf der Haut liegen, vor allem beim Training. Denn nur so kann sie richtig messen. Schnüren Sie also immer Ihre Uhr so, dass sie festsitzt, aber Ihnen die Hand nicht abschnürt.

  3. Den Tragarm angeben
    Wir bewegen ständig unsere Arme. Damit die Smartwatch erkennt, wann genau Sie laufen und wann Sie alltagsübliche Aufgaben erledigen, sollten Sie in den Einstellungen angeben, an welchem Arm Sie Ihre Smartwatch tragen.

  4. Halten Sie die Uhr sauber
    Es ist wichtig, die Smartwatch sauber zu halten. Besonders Schweiß und Schmutz können die Funktionen der optischen Sensoren und Ladekontakte stark beeinträchtigen. Wie genau Sie Ihre Smartwatch Pflegen, finden Sie oft in der Bedienungsanleitung.

  5. Akku-Einstellungen anpassen
    Stellen Sie Funktionen aus, die Sie nicht benötigen. Das gilt auch für einfach Einstellungen wie die Helligkeit oder die Dauer des leuchtenden Displays. Wenn Sie den Trainingsmodus oder die Pulsmessung nicht brauchen, schalten Sie diese besser aus – denn dafür wird viel Akku gebraucht.




Elektrische Zahnbürsten im Test

Möchten Sie Ihren Liebsten an Weihnachten ein strahlendes Lächeln schenken, dann wünschen Sie sich von Ihnen eine elektrische Zahnbürste. Welche soll es aber bei der großen Auswahl werden, Stiftung Warentest hat unterschiedliche Modelle für jedes Budget getestet.

  • Teuer putzt gut
    Im Falle der elektrischen Zahnbürsten hat sich gezeigt, dass das teuerste Modell, die Philips Sonicare Prestige für 300 Euro auch die überzeugendste ist. Doch Sie müssen nicht so tief in die Tasche greifen, um gesäuberte Zähne zu haben, denn auch die günstigeren Zahnbürsten putzen Ihre Zähne gut. Die Sensident Perfect Clean Professional der Müller Eigenmarke ist zwar weniger elegant und hat weniger Extras, ist aber mit einem Preis von 16 Euro das günstigste Modell. Die Oral-B Zahnbürsten gehören wie die von Philips zum höheren Preissegment und schneiden im Test gut ab. Mangelhaft ist das Ergebnis bei Geräten von Eta, Lächen, Oclean und Proficare.

  • Saubere Zähne nur mit App?
    Sowohl die Sonicare Prestige als auch die Oral-B iO Series N9 lassen sich per Bluetooth mit einer App koppeln. Beide Apps analysieren Ihr Putzen und geben Ihnen Tipps. Bei der Sonicare soll ein Sensor zusätzlich die vernachlässigten Bereiche aufspüren. Diese Funktion funktioniert jedoch nicht immer zuverlässig. An sich überzeugen die Apps Stiftung Warentest, doch es wird das Daten-Sende-Verhalten kritisiert, da Daten an Anbieter und Dritte versendet wird.

  • Auch ohne App hilft Ihnen eine elektrische Zahnbürste
    Auch die günstigeren Modell, die sich nicht mit einer App koppeln lassen, unterstützen Sie beim Putzen. Ein Intervalltimer zeigt Ihnen an, dass Sie nun die Seite wechseln können und dass die empfohlenen 2 Minuten zu Ende sind. Die meisten besitzen auch eine Warnleuchte, die angeht, wenn Sie zu viel Druck ausüben.

  • Rund oder länglich, welche Form putzt besser?
    Stiftung Warentest hat bei ihren Tests keinen Unterschied in der Qualität des Ergebnisses feststellen können, der mit der Form der Bürste zusammenhing. Es kommt also auf Ihre Präferenz an. Was Sie aber beachten sollten ist, dass es auch bei den Bürstenköpfen große Preisunterschiede gibt. Die Bürsten der Sonicare Prestige kosten 15 Euro, die von Müller 1,98 Euro.




Küchenmaschine oder Foodprozessor - was überzeugt?

Wenn Sie an Weihnachten mit Ihrer Familie nicht Essen gehen, sondern selbst kochen, dann wissen Sie, dass Weihnachten alles andere als entspannend und besinnlich sein kann. Eine Küchenmaschine erscheint da, wie die perfekte Lösung all Ihrer Probleme. Stiftung Warentest hat geschaut, mit welchem Gerät Sie das perfekte Weihnachtsessen zubereiten können.

  • Günstig ist nicht gleich schlecht
    Am meisten überzeugt die Schwankarm-Maschine Silvercrest von Lidl, mit einem Preis von 100 Euro. Ihr Fokus liegt aber auf rühren, kneten und schlagen. Sie ist also vor allem fürs Backen von Weihnachtsplätzchen im Advent geeignet. Auch die teureren Modelle von Smeg und WMF arbeiten laut Stiftung Warentest gut.

  • Sicherheitsproblem bei einigen Maschinen
    Die teuerste Maschine ist der Foodprozessor vom Hersteller Kenwood, mit einem stolzen Preis von 920 Euro. Diese und die Bosch Multitalent 8 weisen beide ein großes Sicherheitsproblem auf. So laufen beide Geräte auch dann weiter, wenn der Deckel des Mixaufsatzes nicht geschlossen ist, was besonders für kleine Kinder gefährlich sein kann. Auf dieses Problem wies Stiftung Warentest schon 2018 hin - nicht alle Hersteller haben sich dies zu Herz genommen. Die Kenwood ist trotzdem für alle Bäcker ein Traum, so besitzt sie eine große Schüssel, eine eingebaute Waage und eine Induktionsplatte.

  • Nicht jedes Gerät ist eine Hilfe
    Am schlechtesten schneidet der KitchenAid bei den Tests ab, der nach wenigen Minuten überhitzt, wodurch das Kochen noch länger dauern kann. Sie sollten sich vor der Anschaffung gut überlegen, für welche Zwecke Sie dieses Gerät einsetzten möchten.

Alles zum Weihnachtsfest

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