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Seit November 2018 sind an insgesamt 4 Stellen in Sachsen-Anhalt die Geräte im Einsatz:

  • an der Landstraße 8 im Altmarkkreis Salzwedel zwischen der Landesgrenze zu Niedersachsen und Diesdorf auf einer Länge von rund 4,2km
  • B107 im Landkreis Stendal zwischen Neuermark und Lübars auf einer Länge von rund 2,7km
  • B245a im Landkreis Börde zwischen Barneberg und Hohensleben auf einer Länge von rund 2,3km
  • an der B184 bei Zerbst auf einer Länge rund von 2,5km (Hier war Sachsen-Anhalt Reporter Simon Dietze vor Ort)

Die Testphase dauert 3 Jahre also bis 2021 an. Das Besondere: Es wird aktuell NUR in Sachsen-Anhalt getestet! Wir sind also Vorreiter.

So wird das Wild gewarnt:

Licht- und Fahrzeuggeräusche, werden optisch und durch ein Mikrofon erkannt, lösen ein akustisches Signal und Lichter aus. Folge: Die Tiere werden so gewarnt und rennen zurück in den Wald. Die Tiere gewöhnen sich nicht an die Töne, da diese variabel sind und sich je nach Temperatur anpassen. Menschen können die Töne ebenfalls wahrnehmen, wenn sie in der Nähe sind. Das Gerät versorgt sich selbst durch Solarenergie mit Strom.

Klappt das?

Ergebnis bis jetzt: Erfolgreich! Die Wildunfallzahlen konnten eindeutig gesenkt werden. In der ersten Jahreshälfte 2019 gab es laut Polizeirevier Dessau-Roßlau 124 Wildunfälle. 2018 gab es im gleichen Zeitraum noch 147 Kollisionen. Die Jägerschaft übernimmt neben Straßenmeistereien auch die Wartung, Pflege und Überwachung.