25. November 2021 – Radio Brocken

Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Sachsen-Anhalt weiter

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. , Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut deutlich gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag 633,2 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche; am Mittwoch hatte der Wert bei 616,5 gelegen. Aufgrund von Meldeverzögerungen gab das RKI für die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau keine aktuellen Werte an, wie das Gesundheitsministerium in Magdeburg mitteilte.

Innerhalb eines Tages registrierten die Gesundheitsämter 2929 neue Infektionen. Zudem wurden 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gezählt. Bundesweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag 419,7 (Vortag: 404,5).

Innerhalb Sachsen-Anhalts wurde die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz mit 1005,3 gemeldet. Es folgt der Burgenlandkreis mit einem Wert von 955,0. Die niedrigste Inzidenz verzeichnete der Landkreis Börde (219,9).

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag in Sachsen-Anhalt am Donnerstag laut RKI bei 12,11 und damit weiterhin deutlich höher als der bundesweite Wert von 5,79. Derzeit sind in Sachsen-Anhalt laut Gesundheitsministerium 119 Intensiv- und Beatmungsbetten mit Covid-19-Patienten belegt. 70 von ihnen werden beatmet.

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