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Profikoch Sascha Oldenburg auf der Radio Brocken Bühne

Er ist der Betreiber eines kleinen Hotels, besitzt mehrere Kantinenobjekte, ein großes Cateringunternehmen und hat seine eigene Feinkostlinie. Profikoch Sascha Oldenburg kommt aus Haldensleben und ist eindeutig vom Fach.

Passend zu den Kommunalwahlen am Sonntag hat er sich etwas Besonderes einfallen lassen. Und zwar hat er sich Gedanken gemacht, was wäre, wenn Parteien Gerichte wären. Für welche Speisen er sich jeweils entschieden hat und inwiefern welche Eigenschaften geteilt werden, beschriebt er im Radio Brocken Interview:

  • SPD
    Die SPD stellt er sich als eine gefüllte Tomate mit frischem Pesto vor und verglich diese Partei witziger Weise mit Wundertüten, weil man nie weiß, was von denen kommt. Sicherlich wünscht die SPD das Hack in der Tomate zu sein, ist aber momentan viel zu Gemüse und lehnen sich zu sehr an Grün. Somit bleibt das Fleisch erstmal weg.
  • Die Linke
    Sie ist die Rote Beete mit Schafskäse serviert. Wieso? Laut Sascha Oldenburg muss man eine Menge Salz zur roten Beete streuen, damit sie nicht zu erdig schmeckt, wie es die Linke des Öfteren auch mal tut: das Salz in die Wunde streuen. Und der Schafskäse? Na ja, um den Griechen mal etwas Gutes zu tun!
  • CDU
    Was für ein Auberginenauflauf!? Wie die Aubergine ist diese Partei einfach viel zu langsam und sitzt die Zeit zu sehr aus. Der Profikoch empfiehlt etwas Rote Beete reinzuschnibbeln, damit es besser schmeckt!
  • Die Grünen
    Aber bitte mit Soße… und zwar die Frankfurter Grüne Soße! Weil sie auch jetzt eher „Flexitarier“ sind, passt der Lachs sogar sehr gut dazu. Vielleicht klappt es ja mal auch irgendwann über Hindernisse zu springen und nicht davor.
  • FDP
    Wie wäre es mit einer leckeren Zitronencreme als Dessert? Die Farbe und Säure passt bestens zur Partei. Ausgeschmückt und exklusiv muss es sein! Schön garniert mit viel „Chi­chi“, sagt der Hotelier. Sie versuchen stets Anklang zu finden. Und was funktioniert schon besser als ein Nachtisch?

Zu seinem Schlusswort fügte Oldenburg hinzu, dass es in einem Menü vor allem auf die Mischung ankommt. Vielleicht würde das der Politik im Lande auch guttun.