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Jahrelang gab es erbitterten Streit um die Verlängerung der A143 bei Halle. Im Mittelpunkt standen vor allem Befürchtungen von Umweltschützern, dass die neue Strecke die Natur im Nordwesten der Saalestadt zerstören könnte. Die Stadt Halle hofft dagegen, dass mit der Verbindung der A14 mit der A38 der Stadtverkehr entlastet werden könnte.

Im Juni haben die Richter schließlich entschieden – die A143 darf weitergebaut werden. Jetzt hat die zuständige Baufirma ihre Pläne für den Weiterbau vorgestellt:

Erste Arbeiten ab 2019

Noch in diesem Jahr gibt es den ersten Spatenstich für die Ortsumfahrung, damit ab 2021 die nötige Brücke über die Saale gebaut werden kann. Die A 143 soll zukünftig bei der Salzmünde die Saale überqueren können. Der Autobahn-Doppelring im Saalekreis soll künftig unter anderem den Stadtverkehr Halle entlasten. Zunächst soll eine Ortsumgehung der Anschlussstelle Salzmünde geschaffen werden. Dafür stellt die Stadt bereits in den nächsten Wochen Schutzzäune auf.

Welche Verkehrseinschränkungen gibt es jetzt?

Die Landstraße 159 wird umverlegt und L 159n heißen. In der ersten Bauzeit muss die L 173 für vier bis sechs Wochen komplett gesperrt werden. Das führt zu einer großräumigen Umleitung über Langenbogen, Höhnstedt und Schochwitz.

Arbeiten ab Ende 2020

Neben dem Lärmschutztunnel bei Salzmünde, beginnt dann auch der dritte Bauabschnitt: Der Bau einer Brücke über den Beckendorfer Bach.

Hauptarbeiten zwischen 2021 und 2025

Die Fahrbahn zwischen Bennstedt und Beckendorf wird ab Mitte 2021 gebaut. Zeitgleich beginnt die Stadt mit dem Bau der rund einen Kilometer langen Brücke. Die soll sowohl über die Saale, als auch über potentielle Überflutungsgebiete führen. Die Brücke soll komplett verglast werden, um den Verkehrslärm zu reduzieren.

2022 startet dann der letzte Bauabschnitt der Strecke im Norden bis zur Anschlussstelle der Autobahn 14.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.deges.de