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Die CES öffnet heute ihre Tore und natürlich gibt es wieder Skurriles, Nützliches, aber auch Dinge, die sie sicher nicht im Haushalt einsetzen würden. Wir haben uns einmal für Sie auf der Messe umgesehen und die interessantesten Produkte rausgesucht.

Trends bei der CES Las Vegas: Alles wird smart

Intelligent, Clever, kurzum smart sollen Produkte in Zukunft werden. Sollte die Waschmaschine noch bei ihrer Erfindung die Hausfrau (damals gab es ja noch keine Gleichberechtigung im Haushalt) entlasten, wird heute alles mit Technik vollgestopft. Die Waschmaschine meldet nicht nur wenn sie fertig ist, sie prüft auch wie viel Wäsche in der Trommel ist, wie viel Strom verbraucht wurde und das die Wäsche dabei knitterfrei bleibt. Am besten alles noch über einen Sprachassistenten gesteuert.

Skurriles bei der CES in Las Vegas: Das WLAN-Katzenklo

Aber es geht auch skurriler: Haben sie sich schon mal gefragt, wie oft ihre Katze heute auf dem Klo war? Die Firma Purrsong stellt auf der CES den Lavvie Bot vor, ein elektronisches Katzenklo. Doch brauch man das?

Das muss jeder für sich entscheiden. Eines steht jedenfalls fest: Der Lavvie Bot besitzt einen WLAN-Zugang und eine eigene App, die im Falle der Benutzung des Klos eine Push-Nachricht schickt oder anzeigt, wie viel Kapazität das Gerät noch hat bevor der Abfallbeutel gewechselt werden muss. Wer mehrere Tiere hat, der kann diese so mästen das jeweils 700 Gramm zwischen den Tieren liegen. Dann erkennt das Gerät die Tiere und man kann das Tier weiter beobachten und kontrollieren.

Übrigens: Es schießt auch Fotos über eine Webcam. Für das Familienalbum oder für Facebook.

„The Wall“- Schärfer als 4K – und riesig

Machen Sie schon mal Platz im Wohnzimmer, die Schrankwand kommt jetzt raus! Samsungs „The Wall“ hat eine Bilddiagonale von 146 Zoll, das entspricht circa 3,7 Metern. Alles in der neuen 8K Technologie. Noch nie gehört? Kein Wunder, es gibt noch keine Filme oder Spiele, die diese Auflösung von zwei Mal 4K oder UHD, bzw. acht Mal HD, dem aktuellen Fernsehstandard, ausgeben. Wer den Platz an der Wand hat, muss sich noch etwas gedulden: Weder Preis, noch Veröffentlichungsdatum wurden bisher bekannt gegeben.

Das Rohr am Ohr - Telefonieren mit dem Finger

Was würden unsere Großeltern wohl sagen, wenn sie uns mit dem Finger im Ohr in der Stadt begegnen. Bestimmt nicht: „Grüß deine Mutter“. Das könnte jedoch bald passieren, denn der Sngl Smart Strap soll jede Freispecheinrichtung zukünftig ersetzen. Das smarte Armband überträgt über den Finger Vibrationen ins Ohr, die dann als Gespräch zu verstehen sind. Der Trick ist nicht neu. Bereits Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg haben über den sogenannten Körperschall Sprache übertragen. Damals schnallte man sich die „Lautsprecher“ an den Hals und dann übertrug das Skelett dies in die Ohren. Jetzt steckt man sich halt einen Finger in das Ohr. Antworten kann man übrigens über das Armband, welches ein Mikrofon eingebaut hat. Billig ist die Spielerei jedoch nicht: Im Laufe des Jahres wird es für 250 Euro auf den Markt kommen.

Ach ja, vielleicht nichts für's Fahrrad: Man braucht ja beide Hände am Lenker.

Strahlungssichere Boxershorts

Klar, wir können abschließend nicht sicher sein, dass alle Art von Funkwellen, Handystrahlung oder WLAN-Wellen nicht langfristig Schäden verursachen. Aber: Vielleicht ist dieses Produkt ein wenig über das Ziel hinaus geschossen. Spatan Smart Shorts schützen vor allen Funkstrahlungen, die von einem Telefon ausgehen könnten, welches in der Hose getragen wird. Die Zielgruppe wird über die Webseite klar definiert. „High-Tech-Boxershorts zum Schutz deiner Eier“ wirbt man auf der Webseite. Hier bleibt keine Frage offen.

Diese Sicherheit ist jedoch nur etwas für gut Betuchte, oder Hygienemuffel. Eine Short kostet 42 Euro und damit kann ein Satz Sicherheit für unten rum, schnell mal ein halbes Monatseinkommen auffressen.

„Byton“ – Die Zukunft der E-Autos?

Sie kennen das: Morgens ins Auto einsteigen und auf einen Blick den Batteriestand, die Route, neues aus den sozialen Netzwerken lesen und noch ein paar Nachrichten im Blick behalten. Kennen Sie nicht? Können Sie kennenlernen!

Byton zeigt mit dem M-Byte, was Sie können. Der SUV ist nicht nur nett anzusehen, sondern kann auch mit diversen anderen Features glänzen.

Es besitzt einen 48 Zoll großen Curved Bildschirm im Cockpit, durch die Kooperation mit Amazon eine Sprachsteuerung mit Alexa, ein Touchpad im Lenkrad, eine Gestensteuerung und sogar eine Gestenerkennung. Mehr Infotainment im Auto geht nicht. Der SUV hat einen Preis ab 43.000 Euro und soll Ende des Jahres 2019 in Produktion gehen und schon ab 2020 in Deutschland zu Verkauf stehen. Für die Abendstunden empfehlen wir jedoch eine Sonnenbrille. Soviel Hintergrundbeleuchtung kennt man sonst nur aus dem Solarium.

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