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Mehr Geld für sozialschwache Familien

Statt bisher 100 Euro gibt es ab sofort 150 Euro für Hefte,, Schulranzen und Lernsoftware. Mit dem Bildungs- und Teilhabepaket des „Starke-Familien-Gesetzes“ sollen Familien, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind oder geringe Einkommen haben, besser unterstützt werden. Das Mittagessen in Schule oder Kita und die Fahrkarten für Bus und Bahn sind für sie ab dem 1. August kostenlos, bisher musste ein Eigenanteil gezahlt werden. Außerdem wird Nachhilfeunterricht mehr nur für Kinder gefördert, die akut vom Sitzenbleiben bedroht sind.

Bafög-Grundbedarf erhöht sich

Bereits ab August gibt es einen neuen Bafög-Höchstsatz. Das gilt für Studenten, die die Unterstützung bereits erhalten und alle, die einen Antrag stellen wollen. Der Grundbedarf steigt auf 419 Euro pro Monat, vorher waren es 399 Euro. Der Höchstsatz steigt von 735 auf 853 Euro im Monat. Der Wohnungszuschlag wird um 30 Prozent erhöht – Studierende, die nicht bei den Eltern leben, erhalten nun 325 Euro.

Keine Kita-Gebühren f+r Geringverdiener

Familien, die ein geringes Einkommen haben und Wohngeld, Kinderzuschlag oder Sozialleistungen beziehen, müssen nun keine Kita-Gebühren mehr zahlen.

Die Grundlage dafür ist das „Gute-Kita-Gesetz“. Die Bundesregierung will mit dem Gesetz Kinder aus sozialschwachen Familien fördern.

Mehr Geld für Auszubildende

Die Berufsausbildungsbeihilfe wird zum 1. August von 622 auf 716 Euro pro Monat erhöht. Der Staat will so junge Menschen besser unterstützen, die eine Ausbildung machen und mit gestiegenen Lebenshaltungskosten konfrontiert sind. 2020 wird die Beihilfe nochmals um sieben Euro angehoben.

Schnellere Möglichkeit auf Sprachkurs für Flüchtlinge

Am 1. August tritt das „Ausländerbeschäftigungsgesetz“ in Kraft. Geflüchtete sollen dadurch schneller Zugang zu Sprachkursen und Integrationskursen bekommen. Außerdem sollen Flüchtlinge leichter eine Berufsausbildung machen können. Der Staat will Geflüchtete, die eine „gute Bleibeperspektive haben, schneller in den Arbeitsmarkt integrieren“.

DHL-Packstation: Abholung nur per App

Wer seine Pakete an eine Packstation liefern lässt, bekommt bisher eine mTAN-Nummer per SMS, um das Fach zu öffnen. Ab dem 9. August können Kunden den Code nur noch in der DHL-Paket-App bekommen. SMS-Nachrichten werden künftig nicht mehr verschickt. Registrierte Nutzer bekommen die mTAN-Nummer zusätzlich per E-Mail gesendet.