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 (Foto: Thorsten Nieder - Fotolia)

Bereits seit Anfang Juli werden auf der A9 südlich des Schkeuditzer Kreuzes zwei große Baustellen eingerichtet. Jetzt beginnen die eigentlichen Bauarbeiten.


Montag, 16. Juli

Es geht los auf der A9 Richtung Nürnberg zwischen Weißenfels und Naumburg.

Einzelne Betonplatten auf der Autobahn werden repariert. Einen Monat lang sind die rechte Spur und der Standsteifen gesperrt. Die Bauarbeiten dauern etwa einen Monat, also bis Mitte August 2018.


Dienstag, 17. Juli

Die Auffahrt Bad Dürrenberg Richtung Nürnberg wird gesperrt.

Umleitung: Über die B87 bis zur A38 Auffahrt Lützen, auf der A38 zum Kreuz Rippachtal und von dort wieder auf die A9.


Mittwoch, 18. Juli

Heute beginnen die Bauarbeiten auf der A9 in beiden Richtungen zwischen Bad Dürrenberg und dem Kreuz Rippachtal.

Auf 3,5 km wird die Fahrbahn in Richtung Nürnberg komplett abgefräst und neu gemacht. Außerdem werden neue Leitplanken gebaut.

Alle Autos fahren auf der anderen Fahrbahn auf jeweils 2 Spuren. In regelmäßigen Abständen sind Nothaltebuchten eingerichtet.

Die Bauarbeiten gehen bis November 2018.


Mittwoch, 1. August

Die Auf- und Abfahrten Bad Dürrenberg in Richtung Nürnberg werden gesperrt.

Umleitung: Eine Abfahrt weiter bis zum Kreuz Rippachtal und von dort abfahren und auf der Gegenrichtung wieder auffahren.


Hintergrund:

Die A9 wurde zwischen 1991 und 1992 gebaut – als Mensch wäre sie inzwischen also schon mit dem Studium fertig. ;) Für eine Straße ist oft schon ab einem Alter von 20 Jahren eine Erneuerung angebracht.

Außerdem gibt es auf diesem Streckenabschnitt Betonkrebs – dadurch wird die Fahrbahn porös, kann leicht aufplatzen, aufsplittern bzw. es kann sich Splitt rauslösen – das wird auf der Autobahn schnell gefährlich.

66.000 Fahrzeuge fahren durchschnittlich Montag bis Freitag über diesen Abschnitt. Fast doppelt so viel, wie beispielsweise über die A14. Circa ein Drittel davon sind Laster. Diese nutzen die Autobahn extrem ab. Auch ohne den Betonkrebs müsste die A9 hier in diesen Jahren neu gemacht werden.

Gut zu wissen:

Im Vergleich zu vielen Baustellen auf Sachsen-Anhalts Autobahnen im letzten Jahr gibt es auf der A9 keine sogenannten Stopp-Zufahrten mehr. Das heißt es gibt immer einen Beschleunigungsstreifen, sodass keine übereilten und gefährlichen Fahrmanöver mehr entstehen, weil beispielsweise ein LKW unbedingt auf die Autobahn auffahren möchte, obwohl die Lücke zwischen den Fahrzeugen auf der Autobahn eigentlich zu klein ist. Dadurch soll es noch weniger Unfälle und weniger Stress beim Einfahren in die Baustelle geben.


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