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Das befürchtet der Landesforstbetrieb. Im Winter hat es nicht genug geregnet, um die leeren Wasserspeicher ausreichend aufzufüllen. Nur die obere Bodenschicht bis zur Tiefe von einem halben Meter ist laut Forstbetrieb durchfeuchtet. Darunter ist der Boden bis 1,5 Meter Tiefe vielerorts noch immer komplett ausgetrocknet. So schlimm war es seit 30 Jahren nicht mehr. Bäume werfen zunächst Blätter oder Nadeln ab, trocknen dann von oben nach unten aus. Außerdem sind Bäume im Trockenstress anfälliger für Schädlinge. Dadurch hat der Borkenkäfer leichtes Spiel und kann die Probleme weiter verschärfen. Kommt kein Regen nach, werden auch die oberen Bodenschichten schnell wieder völlig trocken sein - noch früher als im Ausnahmejahr 2018. Dann müsse auch damit gerechnet werden, dass die frisch angepflanzten Aufforstungen Schaden nehmen oder gar absterben.
Auch die Waldbrandgefahr steigt aufgrund der Trockenheit. Schon jetzt gilt in den Kreisen Stendal und Jerichower Land die höchste Waldbrand-Warnstufe.

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