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Seit dieser Woche sind die Boote im Barleber See bei Magdeburg unterwegs. Und die kippen nach und nach tausend Tonnen Alumiumsalz in den See, das sind etwa 40 große Lastwagen voll. Das passiert nach und nach, bis Mitte August etwa. Sonst würde der See kippen und total versalzen, und das will ja auch keiner. Das Aluminiumsalz sorgt für eine chemische Reaktion und der extrem hohe Phosphorgehalt soll dadurch gesenkt werden. Das ist der Hauptnährstoff der Blaualgen. Die Blaualgen bekommen dann nicht mehr genügend Nährstoffe, die sie zum Wachsen brauchen. Blaualgen sind giftig, sie lösen Hautreizungen, allergische Reaktionen und Muskelkrämpfe aus. Deshalb hat es im vergangenen Jahr auch mehrfach Badeverbote am Barleber See gegeben.
Für ein generelles Badeverbot gibt es vorerst keinen Grund, auch die Sanierungsmaßnahme soll keinen Einfluss auf das Badevergnügen haben. Angesichts der aktuell wieder hohen Temperaturen ist es aber möglich, dass sich erneut verstärkt Blaualgen bilden können. Über die Aushänge vor Ort sowie auf der Internetseite der Stadt unter www.magdeburg.de können sich die Badegäste tagesaktuell informieren.

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