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Radio Brocken Sachsen-Anhalt-Reporter Simon Dietze im Gespräch mit einem der Fischer

Fischen in der Rappbodetalsperre

Die Rappbodetalsperre in Elbingerode ist Sachsen-Anhalts größter Trinkwasserspender. Durch diesen werden ca. 1 Mio. Menschen mit frischem Wasser versorgt.

Ein Indikator für gute Wasserqualität sind Fische und vor allem Plankton, das das Wasser filtert und Nährstoffe aus Wasser und Licht bildet.

Das Problem

In der Rappbodetalsperre leben unter anderem auch kleine Maränen. Diese fressen als Hauptnahrungsmittel vor allem Plankton, das einen großen Teil dazu beiträgt, die Qualität des Wassers beizubehalten. So können sich die Maränen schnell vermehren, jedoch wird das Plankton dadurch immer weniger.

Um dieses Problem zu lösen, werden die Maränen von Berufsfischern aus der Talsperre gefischt, um das Gleichgewicht beizubehalten.

Radio Brocken Sachsen-Anhalt-Reporter Simon Dietze begleitet die Fischer bei ihrer Arbeit.

Was passiert mit den Fischen?

Trotz des vielen Planktons sind die Maränen immer noch zu klein, um als Speisefisch verwendet zu werden. Die Größe beträgt normalerweise zwischen 20 und 30 Zentimeter. Die Fische aus der Rappbodetalsperre erreichen nur eine Länge von 10 bis 15 Zentimeter - so groß wie eine Handfläche. Aus diesem Grund werden sie anderweitig verwendet, u. a. für Fischmehl.

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