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Drei mal Gold und einmal Bronze – so die bisherige Bilanz der deutschen Biathleten in Pyeongchang. Einen wichtigen Erfolgfaktor liefert hierbei eine Firma aus Schönebeck. In fast allen Gewehrläufen steckt Munition der Firma Nammo aus Schönebeck

Gute Munition kann ein Medaillen-Faktor werden

Neben einer ruhigen Hand beim Schützen und einem guten Gewehr kann auch die Munition zum Erfolgsfaktor bei Olympia werden. Schlechte Munition kann eine Streuung von bis zu 25 Millimetern verursachen. Gute Munition reduziert diesen Faktor auf 14 Millimeter. Wichtige Millimeter, die bei Olympia über Strafrunden und am Ende auch über Medaillen entscheiden können.

Besser oder schlechter ist bei Munition der Marke Lapua aber relativ, da es immer vom Gewehr abhängt, welche Munition am besten passt.

Biathleten testen der Munition im Vorfeld in Schönebeck

Munition ist wichtig – deshalb kommen Trainer und Athleten im Vorfeld regelmäßig nach Schönebeck, um die Munition ausgiebig zu testen. Dazu wird der Lauf in einem Schraubstock fixiert. Auf einem Monitor erscheint vergrößert das Trefferbild der Zielscheibe in 50 Metern Entfernung. Dabei gilt, je geringer die Streuung, desto besser passt die Munition zur Waffe. Um möglichst alle Bedingungen zu simulieren, wird das Gewehr auch bei Minusgraden in der Kältkammer getestet.

Lange Munitionstradition aus Schönebeck

Die Schönebecker sind die ältesten noch produzierenden Munitionshersteller Deutschlands. Ihre Geschichte begann 1829 mit der Produktion von Zündhütchen. Heute kommt von der Elbe Jagd- und Sportmunition der Marken Lapua und SK. 200 Millionen Patronen für Kleinkalibergewehre verlassen jährlich die Fabrik.