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Bei dem Wettbewerb werden Anstrengungen von Dörfern bewertet, die auf eine dauerhafte, sichtbare ländliche Entwicklung zielen und in kooperative Aktionen und Pläne eingebunden sind. Auch Langenstein bei Halberstadt hat sich beworben und will den Titel gewinnen.

Kriterien sind:

  • Stärkung der Identität der Dorfbewohner
  • Erhaltung und Aufbau standortgerechter Erwerbsmöglichkeiten
  • Belebung und Einbindung der Land- und Forstwirtschaft in lokale Kreisläufe
  • Ökologisch verträgliche Ver- und Entsorgung und die Nutzung erneuerbarer Rohstoffe
  • Aktionen die zur Erreichung der Ziele durchgeführt wurden, wie regionale Partnerschaften, Kooperationen

Langenstein hat sich für den Wettbewerb natürlich vorher richtig herausgeputzt.

Aber auch das Gemeinschaftsgefühl des Dorfes spielt eine wichtige Rolle. Selbst die viele Kosten, die mit dem Wettbewerb verbunden sind, wurden von der Dorfgemeinschaft gestemmt.

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Der Jury wurden beim Rundgang durch Langtenstein die „besonderen Orte im Dorf“ gezeigt:

Gedenkstätte „Langenstein-Zwieberge“

Höhlenwohnungen an der Alten Burg

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Im Juli bekommt Langenstein Bescheid, ob es mit dem Titel klappt.

Die Preisverleihung erfolgt dann im September/Oktober in Fließ (Österreich). Dann würde eine Trophäe und Plakette übergeben sowie ein Eintrag in eine elektronische Roadmap erfolgen.

Im Jahr 2004 hatte bereits schon mal ein Dorf aus Sachsen-Anhalt gewonnen. Damals holte Ummendorf im Landkreis Börde den Titel.

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