Deponie Reinstedt Bürgerinitative

Wer Reinstedt besucht, dem fällt der Windpark, die Recyclinganlage und der Kiestagebau, in dem gleichzeitig Abfall verschüttet wird, ins Auge. Ab 2020 werden diese "Sehenswürdigkeiten" aber in den Schatten gestellt. Ab dann soll ein 27 Meter hoher Müllberg den Ort überragen. Das ist die Höhe eines neunstöckigen Plattenbaus.

Hälfte des Mülls käme aus großen Städten

Doch dagegen wehren sich die Anwohner. Sie befürchten noch mehr Schmutz, Staub und LKW–Verkehr. Auch gibt es die Angst, dass das Grundwasser der Region verunreinigt wird und generell sich das Lebensgefühl verschlechtert.

Auf der Deponie sollen über die nächsten 22 Jahre etwa drei Millionen Tonnen sogenannte Inertabfälle eingelagert werden. Inertabfälle sind unbelastete bzw. gering schadstoffhaltige Abfälle, wie zum Beispiel Bauschutt und Bodenaushub. Über die Hälfte des Mülls käme dabei aus Städten wie Berlin, Hamburg und München.

Deponie Reinstedt Bürgerinitative


Die Anwohner haben eine Bürgerinitiative gegründet und eine Petition gegen die Mülldeponie gestartet. Die Petition und weitere Informationen finden Sie hier.