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Den Betrieb führt Karsten Scheffler seit 2010. Er bewirtschaftet eine Fläche von rund 250 Hektar - das entspricht in etwa 350 Fußballfeldern. Im Betrieb gibt es sechs landwirtschaftliche Mitarbeiter. Diese arbeiten in der Erntezeit von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr abends.

Die Ernte in diesem Jahr

Aktuell wird die Wintergerste auf den Feldern geerntet - wegen der Dürre in diesem Jahr ganze zwei Wochen eher als üblich. Die Trockenheit seit April hinterlässt Spuren. Der Ertrag wird in diesem Jahr deshalb nur sehr gering ausfallen. Das Korn konnte sich nicht entsprechend entwickeln - es ist klein und hat wenig Inhaltsstoffe.

Bewässern darf Karsten Scheffler seine Felder nicht, da er kein Wasserrecht hat. Umliegende Seen und Flüsse darf er somit nicht "anzapfen".

Neben der Wintergerste werden aber auch noch Winterweizen, Winterraps, Silomais, Zuckerrüben, Hafer, Kartoffeln und Feldfutter angebaut, die hoffentlich die schlechte Ernte der Wintergerste ausgleichen.

Probleme mit der Dürre

Durch die Hitze leiden nicht nur die Pflanzen. Auch die 300.000 Euro teuren Mähdrescher haben zu kämpfen, laufen oft heiß. Die Mitarbeiter müssen stets darauf achten, dass das Gerät nicht in Flammen aufgeht. Die Fahrzeuge sind zwar gegen Brände versichert, aber trotzdem wäre der Verlust eines Fahrzeugs in der Erntezeit ein herber Verlust.

Sollte es doch zum Brand kommen, sollen Brandschneisen Schutz bieten, sodass das Feuer nicht auf das gesamte Feld und andere Felder übergreifen kann.

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