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Forstmitarbeiter untersuchen zurzeit in ganz Sachsen-Anhalt die Wälder. Das Ziel: feststellen, wie viele Schädlinge in Form von Larven/Kokons/Raupen bereits auf unserem Waldboden liegen.

Da die Wälder bei uns im Land eine Fläche von rund einer Million Fußballfeldern umfasst, gibt es nur gezielte Abschnitte, die untersucht werden.

Zur Untersuchung gehen die Forstarbeiter mit Schaufeln und Säcken in die Wälder und nehmen Bodenproben. Diese umfassen etwa einen halben Quadratmeter.

Auszählung der Schädlinge

In der Forststation werden die Proben begutachtet und alle Raupen/Larven/Konkons etc. gezählt und in beschrifteten Schachteln gesammelt.

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Alle Proben kommen anschließend zur Auswertung ins Labor

Aus den Daten wollen die Forstämter dann wissen, wie viele Schädlinge im Frühjahr und Sommer erwartet werden können. Hintergrund: Im Rekordsommer 2018 herrschten ideale Bedingungen für die Schädlinge. Diese konnten sich sehr gut vermehren und das hat Auswirkungen bis heute.

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Der wichtigste und bekannteste Schädling ist der Eichenprozessionsspinner. Die Haare der Raupe können auch für Menschen und Tiere gefährlich werden. Bei Berührung droht Hautausschlag und Übelkeit.

Die Nonne ist ein weiterer Schädling, der bei uns vorkommt. Die Raupen des grauen Schmetterlings fressen nämlich die Nadeln von den Bäumen. Dadurch können die Bäume im schlimmsten Falle absterben. Geschwächte Bäume müssen gefällt und die Flächen neu bepflanzt werden.