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Assistenzhunde sind speziell ausgebildete Hunde, die Aufgaben erlernen, um ihrem Menschen mit einer Schwerbehinderung im Alltag zu helfen. Leider werden Therapiehunde immer noch häufig mit Assistenzhunden gleichgesetzt oder verwechselt.

Ausbildung von Assistenzhunden

Ab der achten Woche werden die Hunde ausgebildet. Ab dem zehnten Monat ist die Ausbildung zusammen mit der Familie möglich. Erst nach nach zwei Jahren sind die Hunde dann voll ausgebildet und können als sogenannte Assistenzhunde eingesetzt werden.

Einsatzgebiete

Die Assistenzhunde unterstützen z. B. Autisten, Epileptiker und Menschen mit multipler Persönlichkeitsstörung. Sie helfen im Alltag wie beim Einkaufen, sie beschützen, können eine Bank suchen und schauen sogar, ob ihr Frauchen oder Herrchen nach einem Anfall noch atmet.

Sachsen-Anhalt-Reporter im Selbsttest

Radio Brocken Sachsen-Anhalt-Reporter Simon Dietze war bei Rocco's Coaching für Mensch und Hund dabei und hat Ausbilderin Christina Jakobs mit der Hündin Fey beim Training über die Schulter geschaut und getestet. Erstaunlich: Als unser Sachsen-Anhalt-Report einen Anfall simulierte, schlug Fey sofort Alarm. Und selbst nach einem Nieser brachte die Hündin ein Taschentuch.

Erkennbar sind die Hunde an den gelb-blauen Warnwesten, die sie tragen.

Kosten

Eine Vollausbildung z. B. für den Einsatz bei Autisten kostet ca. 30.000 Euro. Die Ausbilungdskosten müssen komplett selbst gezahlt werden. Eine "Diabetes-Hunde-Ausbildung" dauert nur ein paar Monate und liegt bei 4.000 Euro.

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