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Allerdings mit Einschränkungen: Von dem Wolf muss eine Gefahr für Menschen ausgehen, steht in dem Erlass aus dem Innenministerium. Das heißt so viel wie: Der Wolf muss durch Wohngebiete streifen und zum Beispiel rund um Kitas schleichen.

Den Schuss dürfen Polizisten nur abgeben, wenn wirklich das Leben von Menschen bedroht ist. Oder wenn der Wolf verletzt ist und sich quält - beispielsweise nach einem Unfall mit einem Auto. Die Schäfer in Sachsen-Anhalt finden den Beschluss gut – gleichzeitig sind sie etwas enttäuscht, denn Ihnen hilft das wenig.

Schäfer Eckhard bereits Opfer einer Wolfsattacke

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In Sachsen-Anhalt gibt es derzeit ca. 80 Wölfe. Im vergangenen Jahr wurden 150 Tiere durch Wölfe gerissen.

Schäfer Eckhard Westphal aus Heinrichsberg in der Börde kennt dieses Problem. Vor zwei Jahren musste seine Herde eine Wolfsattacke hinnehmen. Er besitzt insgesamt 400 Schafe. Um seine Herde zu schützen hat er einen Elektrozaun aufgestellt.

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