Kanzlerin Merkel ist dafür, dass Deutschland aus der Braunkohle-Förderung aussteigt. Das hat sie im ARD-Sommerinterview bekräftigt. Vorher will sie aber mit den betroffenen Regionen sprechen und Alternativen für die Beschäftigten suchen, so steht es auch im CDU-Regierungsprogramm, sagte Merkel. Auf ein konkretes Ausstiegsdatum wollte sie sich aber nicht festlegen. In Sachsen-Anhalt arbeiten etwa 2300 Mitarbeiter in der Braunkohleindustrie - in den Tagebauen Profen und Amsdorf und im Kohlekraftwerk Buna.

Im Sommerinterview hat Kanzlerin Merkel auch gesagt, dass sie dazu steht, Hamubrg als Ort für den G20-Gipfel mit ausgewählt zu haben. Sie sei genauso verantwortlich wie Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz von der SPD. Die Hamburger CDU hatte seinen Rücktritt gefordert - Merkel ist dagegen, das hat sie deutlich gemacht. Anders als Scholz hat sie sich aber nicht bei den Hamburgern für das Chaos und die Zerstörung entschuldigt.