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Die Linke von Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Landtagswahl in Thüringen gewonnen. Sie kam nach Abschluss der Auszählung am Sonntag auf 31,0 Prozent. Die Linke wurde damit erstmals stärkste Partei in einem Bundesland.

Für eine Neuauflage der bisherigen Regierung mit der SPD und den Grünen reicht es jedoch nicht mehr. Zweitstärkste Partei wurde die AfD, die ihr Ergebnis auf 23,4 Prozent mehr als verdoppelte.

Die CDU, die bis 2014 in Thüringen die Ministerpräsidenten gestellt hat, kam mit 21,8 Prozent auf den dritten Platz. Die SPD erreichte 8,2 Prozent. Grüne und FDP schafften mit 5,2 beziehungsweise 5,0 Prozent nach einer mehrstündigen Zitterpartie knapp den Einzug in den Landtag. Die Wahlbeteiligung betrug 64,9 Prozent.

Die Regierungsbildung dürfte mehr als schwierig werden. Rechnerisch gibt es nur zwei Möglichkeiten für Bodo Ramelow: Entweder eine Koalition mit Grünen, SPD und FDP – hier will aber die FDP nicht mitmachen.

Die zweite mögliche Alternative wäre eine Koalition mit der CDU, aber dem haben die Christdemokraten bereits eine Absage erteilt.

Wie bewerten sie das Wahlergebnis aus Sicht Ihrer Partei?


Stefan Gebhardt, Linke
Oliver Kirchner, AfD
Sven Schulze, CDU

Katja Pähle, SPD

Susann Sziborra-Seidlitz, Grüne




Wie bewerten sie das Ergebnis der Landtagswahl allgemein?

Stefan Gebhardt, Linke

Oliver Kirchner, AfD

Sven Schulze, CDU

Katja Pähle, SPD

Susann Sziborra-Seidlitz, Grüne




Was erwarten Sie bei der Regierungsbildung?

Stefan Gebhardt, Linke

Oliver Kirchner, AfD

Sven Schulze, CDU

Katja Pähle, SPD

Susann Sziborra-Seidlitz, Grüne