Der kleine Giraffenbulle im Zoo Magdeburg ist möglicherweise an gefährlichen Keimen gestorben. Der kleine, noch namenlose Bulle ist gestern Mittag kurz vor der Fütterung zusammengebrochen und gestorben. Er hatte eine Gelenkentzündung, die durch Bakterien verursacht wurde. Zoodirektor Kai Perret vermutet im RB Interview, dass sich der Bulle bei seiner Mutter mit Keimen infiziert hat. Der Tod des kleinen Bullen trifft den Zoo besonders hart. Erst vor 2 Monaten hatte Giraffenkuh Femke ein Kind tot zur Welt gebracht und ist kurz danach selbst gestorben. Vergangen Herbst war bereits ein weiterer Giraffenbulle gestorben. Auch für diese Todesfälle sind möglicherweise die multiresistenen Keime verantwortlich, vermutet Kai Perret. Der Zoo will das Giraffengehege jetzt untersuchen, damit die beiden verbliebenen Giraffen sich nicht auch noch anstecken.