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Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die letzte Klage gegen den Weiterbau der A143 abgewiesen. Damit ist der Weg frei für das letzte Teilstück - wenn das fertig ist, verbindet die A143 die A38 mit der A14. Zuletzt geklagt hatte ein Bergbauunternehmen aus dem Saalekreis, das seine Grundstücke nicht für den Weiterbau aufgeben wollten. Umweltschützer hatten die Klage unterstützt. Vor dem Gericht hatten einige von ihnen auch noch mal demonstriert. Die A143 soll die A14 mit der A38 verbinden und so für weniger Verkehr in Halle sorgen. Gleichzeitig hofft Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand, dass die Stadt durch die bessere Autobahnanbindung noch attraktiver für Unternehmen wird. Er hat deshalb einen schnellen Ausbau gefordert. Das will auch Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel. Er hat angekündigt, dass die Bauarbeiten für das letzte Autobahnstück im Herbst starten sollen. Geht alles nach Plan, soll die A143 in 6 Jahren komplett fertig sein.

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