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Heraeus Standort Bitterfeld

Das zeigt eine groß angelegte Studie vom Institut der deutschen Wirtschaft. Problemzonen sind dabei vor allem die Altmark und der Kreis Anhalt-Bitterfeld. Dort werden die Menschen z.B.: im Schnitt immer älter und die jungen Leute ziehen eher in die Großstädte. Das bedeutet, dass dort auch die Arbeitskräfte fehlen, weil es in den abgehängten Regionen kaum Zukunftschancen gibt oder Unternehmen lieber in die finanzstärkeren Ballungsräume abwandern.

Forscher fordern Maßnahmen

Viele Unternehmen meiden die ländlichen Regionen ebenfalls, weil sie kaum vernetzt sind und kaum Nachwuchs-Kräfte bieten. Die Forscher schlagen deshalb kleine und größere Maßnahmen vor, um schwache Landkreise wieder fit zu machen. Projekte für Nachwuchs-Kräfte wie z.B.: die sogenannten "Gardelehrer" in der Altmark helfen, um die Menschen zu binden. Zusammen mit einer besseren und schnelleren Versorgung können die abgehängten Regionen wieder attraktiver werden.