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 (Foto: Rene Grycner - Fotolia)

Die Lebenszufriedenheit in Sachsen-Anhalt hat sich leicht verbessert. Im Glücksatlas geben wir die rote Laterne ab, klettern vom letzten auf den vorletzten Platz. Am Glücklichsten sind die Schleswig-Holsteiner, Brandenburg hat den letzten Platz.


Auf einer Skala von 0 bis 10 haben die Befragten ihre Lebenszufriedenheit im Schnitt mit 6,88 Punkten bewertet, 0,05 Punkte mehr als im Vorjahr. Bundesweit sind es 7,05.


Die Bereiche „Arbeit“ (6,9), „Gesundheit“ (6,3) und „Haushaltseinkommen“ (6,3) bewerten die Sachsen-Anhalter teilweise deutlich unterdurchschnittlich. Das liegt auch am Einkommen. Mit 18.648 Euro haben nur die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ein noch geringeres Einkommen. Die Arbeitslosen- (8,5 Prozent) und Pflegequoten (44,1 Pflegebedürftige je 1.000 Einwohner) sind unter den höchsten in ganz Deutschland.


Im Bereich „Wohnen und Freizeit“ (7,7) werden dagegen leicht überdurchschnittliche Werte erreicht. Die Mietkosten in Sachsen-Anhalt sind bundesweit mit am geringsten. Lediglich 15,8 Prozent ihres Einkommens müssen die Mieter in Sachsen-Anhalt fürs Wohnen ausgeben – hinter Sachsen ist das der geringste Wert unter allen Regionen.

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