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Laut Bundespolizei handelte es sich um eine 250 Kilogramm-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg. Bauarbeiter waren auf den Sprengsatz gestoßen. Daraufhin wurde der Zugverkehr eingestellt und im Umkreis von rund einem Kilometer 12.400 Menschen evakuiert. Am Abend gegen 19:20 Uhr gab es dann Entwarnung. Die Bombe konnte vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden.

Alle Anwohner konnten zurück in ihre Wohnungen. Die Straßensperrungen wurden aufgehoben.

Bombenfund am Hauptbahnhof Halle: 12.400 Menschen von Evakuierung betroffen

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Das Gelände war in einem Radius von rund 800-1.000 Metern zwischen Südstraße (westliche Grenze), Halberstädter Straße (nördl. Grenze), Plößnitzer Straße (östl. Grenze) und Thüringer Straße (südl. Grenze) evakuiert worden. Betroffen waren rund 12.400 Anwohner. Zu den betroffenen Einrichtungen gehörten sieben Pflegeheime, sechs Schulen, eine Kindertagesstätte und fünf Kindertagespflegeeinrichtungen. In den betroffenen Straßenzügen wurden die Anwohner über Lautsprecher-Durchsagen zur Lage informiert. Die Turnhalle der KGS Hutten in der Roßbachstraße stand als Betreuungsort zur Verfügung.

Turnhalle der KGS Hutten