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Das Bundeskabinett verabschiedete einen Gesetzesvorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Der Vorschlag sieht vor, die Plastiktüten, die man an der Kasse am Supermarkt und anderen Geschäften beim Bezahlen bekommt und die in aller Regel etwas kosten, ab 2020 zu verbieten. Die Maßnahme wurde ergriffen, weil die bisherige freiwillige Reduktion der Plastiktüten nicht das gewünschte Resultat brachte.

Bundestag und -rat müssen noch zustimmen

Der Vorschlag der Bundesregierung muss noch durch den Bundestag und Bundesrat. Sollte das Gesetz beide passieren, dann bekommt der Handel eine Schonfrist von 6 Monaten. Damit könnten bereits Mitte 2020 Plastiktüten an den Kassen verbannt werden.

Mehrere Ausnahmen

Ausgenommen vom Verbot sind Müllbeutel und andere Tüten, die nicht zur Verpackung genutzt werden. Stabile Tragetaschen mit einer Wandstärke über 50 Mikrometern (z.B. Tiefkühltaschen) fallen ebenfalls nicht unter das Verbot. Auch die besonders dünnen Hemdchentüten, die häufig für Obst und Gemüse benutzt werden, sind nicht vom Verbot betroffen. Mit dieser Ausnahme soll verhindert werden, dass noch mehr Obst und Gemüse in verschweißten Packungen verkauft wird.

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