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(Foto: Ivan Kmit - Fotolia)

Seit rund drei Wochen gibt es einen deutlichen Anstieg bei Vergiftungs- und Vergiftungsverdachtsfällen. 221 Fälle hat das Zentrum im Vormonat erfasst, seit Anfang Oktober sind es 128 Fälle gewesen. Durch die kräftigen Regenfälle in den vergangenen Wochen gibt es aktuell eine regelrechte Pilzschwemme.

Oft werde zum Beispiel der Champignon mit dem giftigen Karbol-Egerling verwechselt. Giftige Exemplare können etwa Übelkeit und Erbrechen auslösen. Noch dramatischer könne eine Verwechslung von Champignons mit dem Grünen Knollenblätterpilz sein. Schon 50 Gramm der Pilze können tödlich sein.

Das Zentrum empfiehlt, bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung Essensreste oder auch Erbrochenes aufzubewahren. Dadurch können Experten feststellen, um welche Vergiftung es sich handelt und was dagegen unternommen werden kann.