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Quelle: YouTube / Uli Beyers Köderkunst

43.000 Angler hat der Landesverband der Angler bei uns in Sachsen-Anhalt – und die sind sauer! Schuld daran ist ein Aufruf der Tierschutzorganisation Peta. Für die sind die Angler Tierquäler, deshalb ruft sie ihre Mitglieder und Tierfreunde dazu auf, die Angler zu stören. Das kann z.B. durch Steine passieren, die ins Wasser geworfen werden oder auch, in dem bereits gefangene Fische wieder zurück ins Wasser gekippt werden.

Verbands-Chef Uwe Bülau findet das unmöglich. Er sagt, die Angler hätten nicht nur das Recht zu angeln, sie würden auch mehr für die Fische tun als Peta.

Der Verband verpflichtet seine Mitglieder nämlich auch zu regelmäßigen Arbeitseinsätzen, bei denen die Angler Müll aus den Flüssen und Seen holen. Bülau spricht von alten Kühlschränken und Fahrrädern, die ohne die Angler im Wasser liegen bleiben und so weiter die Umwelt verschmutzen würden.

Außerdem würden die Fische, anders als von Peta behauptet, Schmerz nicht so empfinden wie wir Menschen. Durch einen fehlgeleiteten Steinwurf von Tierfreunden seien vielmehr die Angler ernsthaft in Gefahr.

Klagen will der Verband gegen den Peta-Aufruf aber nicht. Er hat stattdessen auf seiner Webseite eine Video-Botschaft gegen die Vorwürfe gepostet.